UNSERE GESCHICHTE.

Der ESC Preussen 02 befindet sich nunmehr im 116ten Jahr seines Bestehens und gehört damit zu einem der traditionsreichsten Essener Sportvereine.
Der ESC wurde am 10. August 1902 gegründet. 1906 erfolgte die Aufnahme in den Westdeutschen Spielerverband (WSV) und der Beginn eines geregelten Spielbetriebes in der zugeteilten C-Klasse.

Bereits zwei Jahre später wurde der Aufstieg in die B-Klasse erreicht. Neben Fußball wurde zeitweise Handball Hockey, Faustball, Leichtathletik, Turnen und Gesang im Verein betrieben. Derzeit gibt es nur noch eine Fußball-/ und eine Frauenturn Abteilung.

Einige chronologische Eckdaten:

1909-1911 drei Meistertitel in Folge
1917 Wiederaufnahme des Spielbetriebes während des 1. Weltkrieges, u.a. wurde RWE(damals noch Spiel und Sport Emscher) mit 27:0 geschlagen.
1918 Aufstieg in die A-Klasse

In der Nachkriegszeit gehört des ESC zu den größten Vereinen und hatte nachweislich die meisten Zuschauer in der A-Klasse. Es wurden zahlreiche Freundschaftsspiele gegen ausländische Mannschaften durchgeführt, u.a. gegen Vereine aus Amsterdam, Enschede, Zwolle und Hegelo, sowie gegen Slavia Prag und Karlsbader FK. Auch bekannte deutsche Vereine traten beim ESC, seit 1921 an der Seumannstr. Ansässig, an (Fassungsvermögen der Sportanlage ca. 15000 Zuschauer). So z.B. Vorwärts Berlin (vor ca. 12000 Zuschauern), Mannheim-Waldhof (mit Sepp Herberger), Borrussia Neunkirchen, Wormatia Worms, FSV Frankfurt, Gutsmuts Dresden, Schalke 04, Schwarz-Weiß Essen u.v.m.

1921 Emscherkreismeisterschaft im WSV
Ab 1929 Spielen in der 1. Bezirksklasse
1933 Fusion mit BV Altenessen 06 zum Ballspielverein Preußen Altenessen und Einordnung in die Gauklasse

1934 Abstieg aus der Gauklasse und auflösung des Ballspielvereins und erneute Selbstständigkeit
1938 gibt einer der bekanntesten Fussballspieler aus Essen sein Debüt beim ESC, August Gottschalk, der spätere „Rot-Weiße“
Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg ist die erfolgreichste Zeit des ESC Preussen:

1946 Stadtmeister- und Ruhrbezirksmeister
Das Spiel um die Niederrheinmeisterschaft wurde vor etwa 18.000 Zuschauern in der Verlägerung gegen Rot-Weiß Oberhausen mit 0:1 verloren(u.a. mit Gottschalk, Islacker).

Die 50er Jahre wurden als Landesligist begonnen und endeten als Kreisligist.

1961 Abstieg in die 2. Kreisklasse
1967 Aufstieg in die Kreisliga A
1983 Vizemeisterschaft in der Kreisliga A, NW, Gr.2
1991 Meister in der Kreisliga A, NW Gr. 2 mit Trainer Hansi Legenbauer und Aufstieg in die Ruhrbezirksliga
Aufstieg der Reserve in die Kreisliga B, NW, Gr.3
1993 Abstieg aus der Ruhrbezirksliga
1994 Siebter Platz in der Kreisliga A, NW, Gr.2
1995 Meister in der Kreisliga A
Das Entscheidungsspiel wurde mit 1:0 gegen TuS Helene 28 gewonnen und somit der Aufstieg in die Bezirksliga geschafft.
1996 Als Aufsteiger wird die erste Bezirksligasaison mit dem hervorragenden 4. Platz beendet.
1997 Die erste Mannschaft errang einen Mittelplatz in der Bezirksliga. Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Kreisliga A
1998 Die erste Mannschaft steigt nach 3 Jahren Zugehörigkeit zur Bezriskliga trotz eines Punktekontos von 35 Punkten in die Kreisliga A ab.
1999 Die erste Mannschaft belegt nach dem Neuaufbau unter Trainer Christian Rollnik einen unerwarteten 2. Platz
2000 Meister und Aufstieg in die Bezirksliga
Nach einem atemberaubenden ‚Endspurt mit zeitweise 8 Punkten Rückstand wird der Vogelheimer SVnoch auf der Ziellinie abgefangen und das Entscheidungsspiel wird vor 2000 Zuschauern an der Bamlerstraße im Elfmeterschießen glücklich mit 7:6 für den ESC Preußen entschieden.

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gewinnt die Altherren-Mannschaft den Stadtpokal.

 

In der Zeit zwischen 1989-2007 wird beim ESC die Jugendarbeit komplett neu aufgebaut. Hardy Hüssen arbeitet in dieser Zeit als Jugendleiter und sorgt mit dafür, dass der Verein wieder ein sehr gutes Ansehen beim Kreis und beim Verband genießt. Mit viel Arbeit und privaten Geldern schafft es der Verein eine mehr als solide Jugendabteilung auf die Beine zu stellen.

In dieser Zeit sind echte ESC-Legenden geboren und auch Spieler aus der Seniorenabteilung engagierten sich, wie bspw. Stefan Ludwig, Jörg Phillip, Andreas Hüssen, Peter Hüssen, Thomas Klein oder Olaf Selke von den aktiven Fußballern.

Hinzu kamen Menschen, wie Werner Ostendorf, Rüdiger Küpper,Anne und Manni Grawe, Familie Gsell, Familie Neitzke und Mendack oder auch die Familien Krutz und Yala, die allesamt viel für den Verein taten. Das war für den Verein und vor allem für die Jugend die prägende Zeit.

 

Nicht umsonst gab es in dieser Zeit die "Herbeger-Auszeichnung" für eine sehr gute Jugendarbeit. Der ESC Gehörte zu den ersten Vereinen, die diese Auszeichnung erhielt und es war ein Lohn für die tolle Jugendarbeit in all diesen Jahren.


2010 Anschluss der Fussballabteilung des Polizei Sport Vereins Essen

2011 Beide Seniorenmannschaften werden Vizemeister scheitern allerdings unglücklich in den Entscheidungsspielen.

2011 Am Ende des Jahres überwintern beide Seniorenmannschaften auf Platz 1 und sind Herbstmeister

2012 Die Zowte Mannschaft schafft den Aufstieg in die Kreisliga B, während die 1. Mannschaft wieder im Entscheidungsspiel scheitert

 

2013 Die 2. Mannschaft steigt sang- und klanglos aus der B-Liga ab und auch die 1. Mannschaft hat nichts zu feiern. Zwar gewinnt man das diesjährige Aufstiegsspiel mit 7:4 gegen SuS Haarzopf II kann aber dennoch nicht aufsteigen, da der essener Verein SC Phoenix aus der Bezirksliga absteigt.

 

In der Jugend kann man ab sofort 3 Mannschaften in der Leistungsklasse stellen und nach einigen Jahren hat man wieder Mannschaften von den Bambinis bis hin zur A-Jugend, inkl. einer U17 Mädchenmannschaft.

 

2014 Es ist soweit: Nach einem starken Jahr mit 80 von 90 Punkten wird die 1. Mannschaft, unter Trainer Manfred Schröder, 2. in der Kreisliga B und kann im Entscheidungsspiel gegen Wacker Bergeborbeck mit 8:2 gewinnen. Somit ist die Rückkehr in die Kreisliga A endlich perfekt.

 

Die 2. Mannschaft spielt eine gute Saison in der Kreisliga C und die 3. Mannschaft verpasst knapp die Aufstiegsrunde zur B-Liga. Danach geht die Mannschaft auseinander und der Verein versucht stattdessen eine neue Damenmannschaft zu formieren.

 

In der Jugend können die D-, C- und B-Jugend die Klasse halten und zeitweise ernsthaft um den Titel mitspielen. 

 

Im Februar verstirbt plötzlich Jugendleiter Peter Kranich und hinterlässt ein tiefes Loch in unserer Mitte. Sein Nachfolger wird Thorsten Grawe. Generell bekommt der Verein einen neuen Vorstand:

 

1. Vorsitzender: Jörg Haferkamp

2. Vorsitzender: Daniel Künzel

Geschäftsführer: Hüseyin Özkul

Kassiererin: Anne Grawe

2. Geschäftsführer: Björn Sothmann

Fußballobmann: Ömer Caliskan

 

Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft sind gestellt. 

 

2014-2018

Der ESC Preußen spielt seitdem Aufstieg ununterbrochen in der A-Liga und gehört zu den etablierten Mannschaften. Trainer Manfred Schröder schafft es Jahr für Jahr, mit seiner Mannschaft die Klasse zu halten.

 

Im Verein verändert sich aber einiges, denn im Jahr 2015 tritt Jörg Haferkamp, nach über 30 Jahren als Vorsitzender zurück und nachdem der Schock überwunden ist übernimmt Daniel Künzel die Leitung des Vereins, nachdem er bereits als Geschäftsführer und 2. Vorsitzender fungierte. Ihm zur Seite stehen weiterhin Anne Grawe und Björn Sothmann.

 

Der ESC Preußen stellte auch wieder eine Damenmannschaft, die aber im März 2018 vom Spielbetrieb abgemeldet werden musste, da nicht mehr genügend Spielerinnen zur Verfügung standen. Im Gegenzug kann der ESC aber eine 3. Mannschaft melden.

 

Durch einen Formfehler (es wurden ein Spieler eingesetzt, der eigentlich zur 1. Mannschaft gehörte steigt die 2. Mannschaft nach der Saison 17/18 in die C-Liga ab, so dass der ESC mit 2 Mannschaften in der C-Liga spielt.

 

Auch im Verein an sich tut sich einiges, denn seit 2014 richtet man den „Preußen Cup“ aus. Ein Turnier mit 32 Mannschaften aus Essen und Umgebung. Der Nachfolger des „Kabelcom Cups“ wird sehr gut angenommen und erfreut sich großer Beliebtheit. Bereits für die Auslosung sorgte man für Aufsehen, denn Sportgrößen wie Otto Rehhagel, Thorsten Legat, die Bundesliga-Frauen der SG Schönebeck, Vertreter von Rot Weiss Essen oder Box-Profi Patrick Korten agieren als Losfeen.

Aber auch für die Mitglieder wird einiges getan, denn im Januar jeden Jahres findet die „Schwarz-Weisse-Nacht“ statt. Eine verspätete Weihnachtsfeier, die Tradition hat und wichtig für unser Vereinsleben ist.

 

Seit Februar 2018 besteht der Vorstand aus Daniel Künzel (Vorsitzender), Thorsten Grawe (2. Vorsitzender), Björn Sothmann (Geschäftsführer), Patrick Grindel (Geschäftsführer), Anne Grawe (Kassiererin) und Arnd Jonass (Jugendleiter). Wobei Arnd Jonass auf Uli Melchers folgte, der auf eigenen Wunsch zurückgetreten ist.