Spielberichte

Hier werden wir nach jedem Spiel einen Spielbericht veröffentlichen. Wir versuchen diese Berichte immer so neutral, wie möglich zu gestalten. Sollte es mal nicht so rüberkommen bitten wir dies zu entschuldigen. Dennoch werden wir jeden Gegner mit Respekt behandeln und in den Berichten niemanden verunglimpfen. 


ESC Preußen : RuWa Dellwig 1:2

03.12., Seumannstraße

 

Tor: Frieg (73. Min.)

Am letzten Hinrundenspieltag hatten wir mit RuWa Dellwig eine Mannschaft aus der Spitzengruppe zu Besuch und wollten uns hier nochmals teuer verkaufen. Mit dem wirklich letzten Aufgebot gingen wir in das Spiel gegen einen Gegner, der uns in der Vergangenheit nicht lag.

 

Unsere Mannschaft wollte kompakt stehen und immer wieder Nadelstiche setzen. Dies sollte auch phasenweise gut gelingen, aber fairerweise muss man sagen, dass eigene Torchancen nahezu Mangelware blieben. Es gab nur einen nennenswerten Schuss, der aber knapp neben das Gehäuse ging. Auch RuWa kam nicht wirklich zur Entfaltung, denn wie gesagt standen wir sehr gut.

 

Es gab leider einige Fouls,  so dass wir gerade bei Standards aufpassen mussten. Kurioserweise fiel das 0:1 nach einer eigenen Standardsituation und einem sehr guten Konter. Ein sehenswerter Treffer, der auch zugleich der Halbzeitstand war.

 

Nach der Pause sahen die Zuschauer ein ähnliches Spiel. Nur das unsere Mannschaft nun offensiver agierte und auch zu Chancen kam. Marius Frieg war es dann, der das Tor richtig abgeklärt, erzielte und so für Jubel auf unserer Seite sorgte.

 

Leider geht ein Spiel 90 Minuten und kurz vor dem Ende war es dann mehr als ärgerlich, als der Schiedsrichter nicht auf Handspiel gegen RuWa entschied, denn alle (einschließlich dem RuWa Akteur) blieben einen Moment stehen, denn hier rechnete man mit dem Pfiff, aber dieser blieb aus und der Gast schaltete dann schneller und erzielte so das glückliche Siegtor.

 

In meinen Augen war dieses Spiel ein typisches Remis und sogar einige Gästeakteuere mussten, aufgrund der Entstehung des Tore, schmunzeln, denn sie hatten das nötige Glück. Am Ende interessiert das aber niemanden mehr, denn wir haben keine Punkte.

 

 

Aber jetzt ist endlich Winterpause und danach sehen wir weiter. Am 05.1. ist die 1. Mannschaft in der Halle aktiv und wird am 09.01. mit der Vorbereitung starten.


VFB Essen Nord : ESC Preußen 0:0

19.11., Seumannstraße

 

Tore: -

Am Sonntag stand das Platzderby gegen den VFB an. Unsere Nachbarn spielen eine sehr gute Saison und werden ein ernstes Wort im Aufstigeskampf mitreden. 

 

Auch heute standen nicht alle Spieler zur Verfügung, aber da das nichts Neues ist, wollen wir da nicht weiter drauf eingehen, denn die Jungs die da waren haben ihre Sache gut gemacht. Bitter war nur, dass sich Rene Beckmann und Henning Stock nach dem warmmachen verabschiedeten und somit zwei weitere Optionen weg waren.

 

Die Vorgabe des Trainerteams war klar: Nicht nur hinten reinstellen und versuchen etwas mitzunehmen. Letzteres hat sehr gut geklappt und das Andere in der ersten Halbzeit eher nicht so. Unsere Mannschaft stand sehr tief und wollte den VFB kommen lassen, der es immer wieder mit Diagonalbällen versuchte. Unsere Hintermannschaft agierte aber sehr bissig und war fast immer zur Stelle und wenn nicht war Patrick Grindel da. Der Keeper konnte mit einer überragenden Parade den Rückstand verhindern. Der VFB hatte mehr vom Spiel und auch die klareren Chancen, aber auch unsere Elf versuchte nach vorne zu spielen, aber der letzte Pass sollte nicht ankommen und so ging es torlos in die Kabine.

 

Trainer Schröder war sich sicher, dass wir "diese eine Chance" bekommen werden und dann müssen wir sie nutzen. Allerdings war es zunächst wieder der VFB, der sich die Chancen herausspielte und wieder standen wir sehr gut und wieder war Patrick Grindel bärenstark zur Stelle und hielt das Remis fest.

 

Einer unserer Ersatzspieler musste dann, nach einer vergebenen Chance des VFB feststellen: "Die haben aber auch ein Pech." Und es hätte noch ganz anders kommen können, denn auf einmal war sie da, die eine Chance. Toller Pass in die Spitze und Poschwatta kann eigentlich am Keeper vorbeiziehen, aber entscheidet sich für den direkten Abschluss, der dann pariert wurde. Auch Kai Hoffmann und Orhan Caliskan kamen noch zu  guten Abschlüssen, aber am Ende sollte es beim torlosen 0:0 bleiben.

 

Betrachtet man das ganze neutral muss man sagen, dass wir mit dem Punkt gut leben können. Als Preuße muss ich festhalten, dass wir uns diesen aufgrund der kämpferischen Leistung auch verdient haben. Hier geht ein Sonderlob an die gesamte Hintermannschaft. Nico Käßmann machte ein riesen Spiel und auch Kropp, Student und alle Anderen wussten heute zu überzeugen.

 

VFB-Trainer Meyer fragte nach dem Spiel auch "warum kämpft Ihr nicht immer so?" Das ist eine gute Frage und der neue Maßstab an denen wir uns messen müssen, wenn es gegen vermeintlich stärkere Gegner geht. 


ESC Preußen : Altenessen 18 3:1

12.11., Seumannstraße

 

Tore: Poschwatta (2.), Caliskan (52.), Hoffmann (83.)

Gegenüber Fupa wurde unser Problem schon benannt: „Sobald ein Verletzter zurück kommt, verabschieden sich zwei Neue“. Die Trainer haben momentan selten bis nie die Möglichkeit, zwei Mal nacheinander mit der gleichen Mannschaft aufzulaufen.  Dennoch stand auch heute eine gute Mannschaft auf dem Feld.

 

Nach der spielfreien Woche und dem gemeinsamen Essen am Samstagabend sollte die Mannschaft zumindest ausgeruht sein. Unsere Gäste hatten in den letzten Wochen einige Punkte gesammelt und waren daher natürlich voll motiviert. Dennoch kamen wir sehr gut in die Partie. Nach 2 Minuten setzte Orhan Caliskan sehr gut nach und konnte den Ball tief in der gegnerischen Hälfte gewinnen. Sein Pass fand Sebastian Poschwatte der eiskalt einnetzte. Nur wenige Augenblicke später hätte der Torschütze einen Doppelpack schnüren können, aber sein Kopfball ging knapp daneben.

 

Bis hier hin hatten wir mehr vom Spiel, aber der Gast konnte dann, mit der ersten Chance ausgleichen. Ein Freistoß ging an die Latte und die 18er schalteten am schnellsten und schon war die Führung dahin. Dennoch spielte unsere Mannschaft weiter und ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen. Caliskan traf den Pfosten und Hoffmann scheiterte am Keeper. Der Ball wollte nicht rein und als Käßmann in der Box zu Fall gebracht wurde hätte ich Elfmeter gepfiffen, aber nach dem Spiel sagte auch der gefoulte selber: „Kann man geben, aber muss man nicht“.

 

Somit ging es mit einem Remis in die Kabine und die Trainer mahnten zur Vorsicht. Unsere Truppe kapierte das heute anscheinend, denn direkt nach Wiederanpfiff hatten wir die nächste Halb-Chance und nach 52. Minuten legte Mustafa Yildirim, der heute der beste Mann auf dem Feld war, den Ball mustergültig auf Orhan Caliskan, der den Ball ins lange Eck bugsierte. Unsere Mannschaft machte ein ordentliches Spiel, auch Marius Frieg, der sich einschaltete und fast das 3:1 erzielte, aber sein Ball wurde von der Linie gekratzt. Auch Hoffmann hätte das Ergebnis in die Höhe schrauben können, aber fairerweise muss man sagen, das auch 18 noch die Ein oder Andere Chance hatte. Sebastian Dill hielt unsere Mannschaft in Führung, als er im Eins-gegen-Eins stark parierte.

 

In der 70. Minute verabschiedete sich Marius Frieg dann mit einer Gelb/Roten Karte, aber auch als 18 dann alles nach vorne warf, versuchte unsere Mannschaft durch Konter gefährlich zu werden. Atasever scheiterte erste knapp per Kopf und dann nach einem Sprint über das halbe Feld.

Das 3:1 fiel dann durch eine ähnliche Situation, wie der Ausgleich: Ein Freistoß kann nicht richtig abgewehrt werden und Kai Hoffmann ist zur Stelle, macht den berühmten Sack zu und belohnt sich selber für seinen Aufwand.

 

Ein ganz wichtiger Sieg für unsere Mannschaft, denn jetzt warten mit dem VFB Nord und RuWa zwei Teams auf uns, die eine sehr gute Saison spielen.

 


ESC Preußen 02  : SuS Haarzopf 0:4

29.10., Seumannstraße

Tore: -

Der heutige Gegner ist nicht gut in die Saison gestartet, hat früh den Trainer gewechselt und sich dann gefangen. Haarzopf ist aktuell so etwas, wie die Mannschaft der Stunde. Wir haben die Gäste, als Absteiger aus der Bezirksliga, generell stärker eingeschätzt.

 

Unserer Mannschaft fehlten heute einige Spieler. Urlaub & Krankheit sollten den Einsatz verhindern, aber wir haben einen großen Kader und vertrauen jedem Spieler, denn alle wollen spielen.

 

Wir haben seit Jahren das Problem, dass wir im Spiel selten einen spielerischen Ausfall haben, sondern das i. d. R. dann alle schlecht spielen. So auch heute. In  der ersten Hälfte ging es phasenweise noch und wir hatten eine riesige Chance zur Führung, die aber von Damian Liedtke vergeben wurde. Bis auf einen Freistoß, der in der Mauer landete war es das dann auch und man ging mit einem torlosem 0:0 in die Kabine.

 

Nach der Pause zeigte die Mannschaft dann aber wieder das Gesicht, von dem alle gehofft haben, dass es nicht mehr zu sehen wird. Haben wir in den letzten Wochen die Moral gelobt muss man heute sagen, dass diese völlig fehlte. Zwei individuelle Fehler sorgten für einen 0:2 Rückstand, der für uns nicht mehr aufzuholen war. Stattdessen verrannten wir uns in Diskussionen und unnötigen Fouls. Eines führte dann auch zu einem Strafstoß.

 

Am Ende gingen wir mit einem 0:4 vom Feld und haben völlig verdient verloren. Während wir in der zweiten Halbzeit nur einmal auf das gegnerische Tor schossen, erzielte Haarzopf 4 Tore. Fußballerisch war das von unserer Truppe nichts.

 

 

Schade, denn eigentlich waren wir gut dabei. Nach zwei Niederlagen in Folge hat die Mannschaft nun am Sonntag frei und wird Samstag ein gemeinsames Essen haben und muss danach wieder die Einstellung der letzten Wochen auf den Platz bringen. Hoffentlich haben jetzt alle gemerkt, dass man keinen Gegner mal eben so besiegen kann.


SC Türkiyemspor : ESC Preußen 02  3:1

22.10., Raumerstraße

Tore:  D. Liedtke (90.)

Unsere 1. Mannschaft wollte nach dem Duselsieg gegen Tura wieder anders auftreten. Das Trainerteam musste aber zunächst mit krankheitsbedingten Absagen klar kommen. Ärgerlich, wenn diese morgen erfolgen, aber gegen Krankheiten kann man nichts machen. Wir wünschen unseren Jungs gute Besserung.

 

Also musste erneut umgestellt werden, aber unser Kader ist zum Glück groß genug, so dass auch Ausfälle kompensiert werden können.

 

Allerdings sollte es heute nicht so richtig klappen und sollte irgendwann mal jemand gedacht haben unsere Mannschaft will jetzt oben angreifen, der wurde eines besseres belehrt.

 

Bereits zur Pause lag unsere Mannschaft mit 0:3 hinten und spielte erneut nicht so, wie man es sich vorstellt, wenn man weiß was die Mannschaft kann. Besonders bitter war das Freistoßgegentor. Unser Keeper dachte der Ball geht rüber, aber dieser senkte sich in den Knick.

 

Dementsprechend fiel dann auch die Ansprache in der Kabine aus. Unsere Mannschaft ist in den letzten Wochen nach der Pause immer zurückgekommen oder hat irgendwann angefangen wieder Fußball zu spielen.

 

Diesmal sollte es dabei bleiben, dass man kein Gegentor mehr kassierte und noch einen eigenen Treffer erzielen konnte. Damian Liedtke traf erneut und sorgte für etwas Ergebniskosmetik.  

 

Leider war ich heute nicht selbst vor Ort, daher der kurze Bericht. Am kommenden Sonntag geht es dann gegen Haarzopf und ich bin auch wieder dabei.


ESC Preußen : Tura 1886 Essen 3:2

15.10., Seumannstraße

 

Tore:  D. Liedtke (39.), C. Liedtke (83.), Poschwatta (86.)

Immer wieder fehlen der Mannschaft Spieler, aus verschiedenen Gründen: Montage, Sperren, Krankheit Verletzungen. Heute waren es ganze 10 Spieler. Auch dieser Bericht wird in dieser Woche etwas kürzer ausfallen.

 

Trotz der fehlenden Akteure stand eine richtig gute Mannschaft auf dem Feld und unsere Mannschaft hatte in der ersten Halbzeit auch mehr Spielanteile, wenn aber die Chancen eher Mangelware blieben. Bis auf einige Distanzschüsschen war hier nicht viel zu sehen. Eine Ausnahme bildete ein satter Schuss von C. Liedtke, der aber knapp am Gehäuse vorbei ging.

 

Meistens fehlte es an Tempo und Genauigkeit. Nico Käßmann nahm es dann sehr genau, als er D. Liedtke anspielte. Nach der mustergültigen Flanke machte es „Boom, boom, boom“, denn Liedtke nagelte den Ball unter die Latte.

 

Kurz vor der Pause verhielten wir uns dann nicht konsequent genug und mussten mit dem Pausenpfiff den Ausgleich hinnehmen. Die Ansprache in der Kabine war dann auch dementsprechend. Es sollte aber nicht helfen, denn jetzt agierte nur noch Tura und erspielte sich Chance um Chance.

 

Bei unserer Mannschaft hatte man das Gefühl, dass wir hinten liegen. Das war allerdings erst in der 67. Minute der Fall nachdem ein Angreifer im Fünfer unbedrängt einköpfen kann. Nun wurde unsere Mannschaft auch wieder etwas wacher und hatte dann das Glück des Tüchtigen. Ein Freistoß von C. Liedtke wird abgefälscht und landet im Tor. Der Ausgleich. Unsere Jungs holten den Ball direkt aus dem Netz, denn es waren noch 7 Minuten und der Ein oder Andere glaubte noch an drei Punkte.

 

Drei Minuten später nahm Rene Beckmann einen langen Ball richtig gut runter und spielte den Ball quer in den Strafraum, wo Sebastian Poschwatta den Ball über die Linie brachte und unserem ESC drei Punkte sicherte.

 

Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht gut und als fairer Sportsmann muss man sagen, dass Tura heute etwas verdient hatte. Aber wir alle kennen die alte Weisheit: wenn man sie vorne nicht macht...

 

 

Für uns ist es einfach wichtig, dass die Mannschaft in der Lage ist auch solche Spiele zu gewinnen.


DJK Sportfreunde Katernberg : ESC Preußen 6:0

08.10., Lindenbruch

Tore:  Fehlanzeige.

 

Für mich, als alter Fußballromantiker, stand heute ein ganz besonderes Spiel auf dem Programm. Zum letzten Mal am altehrwürdigen Lindenbruch. Die beiden Katernberger Vereine sind fusioniert und spielen nur noch am Lindenbruch, weil die Meerbruchstraße noch nicht fertig umgebaut ist. Was habe ich dort für Spiele erlebt. Besonders in Erinnerung bleibt das Relegationsspiel gegen Stoppenberg, welches wir im Elfmeterschiessen verloren haben. Nachdem wir ca. 1 Stunde Pause, wegen eines Unwetters hatten.

 

Das Unwetter sollte heute ausbleiben und unsere Mannschaft sollte vor Selbstvertrauen strotzen, denn sie ist seit 4 Spielen ungeschlagen. Die Stimmung war gut, besonders in den letzten Tagen in der Mannschaftsinternen Whatsapp-Gruppe, aber am Ende zählt: „Wichtig ist aufm Platz.“

 

Vor dem Spiel hatte sich Co-Trainer Micha Fabian eine besondere Art der Motivation einfallen lassen und ein kurzes Video vorgespielt. Vor dem Spiel wurde also alles versucht.

 

Auch auf dem Platz sahen die ersten 10 Minuten richtig gut aus, denn unsere Mannschaft hielt in der Anfangsphase gut dagegen und konnte mit einem Distanzschuss von Caliskan ein erstes Ausrufezeichen setzen. Das sollte es dann aber auch erst einmal gewesen, denn der Gastgeber wurde stärker und war besonders über Außen gefährlich.

 

In der 13. Minute war es dann so weit und ein direkter Freistoß fand den Weg ins Tor. Bitter, weil aus unserer Sicht kein Foulspiel vorlag. Der Schock saß aber erst mal, denn nur zwei Minuten später erhöhte Katernberg sehenswert auf 2:0. Die Vorlage kam von uns, weil der Ball nicht konsequent geklärt wurde.

Fehlende Konsequenz ist das, was man der Mannschaft heute vorwerfen kann. Denn nach 22 Minuten stand ein Stürmer, nach einer Ecke, so sträflich frei dass er den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Unsere Mannschaft fing sich nun etwas und versuchte auch Fußball zu spielen, aber alles, was uns in den letzten Wochen stark gemacht hat fehlte heute.

 

Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause. Es wurde gewechselt und das System angepasst, aber bereits nach 10 Minuten in der zweiten Halbzeit erhöhte Katernberg auf 4:0. 

 

Erneut war es Orhan Caliskan, der ein Lebenszeichen sendete und einen Freistoß an den Pfosten setzte. Auch die beiden letzten Tore fielen viel zu einfach, aber heute war einfach nicht mehr drin. Das muss man akzeptieren, denn der Gegner war stärker und hat verdient gewonnen. Allerdings haben wir gemerkt, dass unsere junge Mannschaft noch lernen muss und soll. Das heutige Spiel hat gezeigt, dass man sich auf dem Platz alles erarbeiten muss.

 

Wir möchten dem verletzten Spieler von Katernberg alles Gute wünschen und hoffen, dass es nichts Schlimmes ist.

 

Außerdem war es dennoch schön ein letztes Mal am Lindenbruch zu sein.


ESC Preußen : DJK Dellwig 5:2

01.10., Seumannstraße

Tore: Hoffmann (56.), Liedtke (58., 74.), Caliskan (65.), Beckmann (88., FE.)

 

 

Bei bestem Wetter empfing unsere 1. Mannschaft heute DJK Dellwig. Bisher hat der Aufsteiger eine gute Serie gespielt, aber auch wir waren, mit drei ungeschlagenen Spielen im Rücken, keine Laufkundschaft.

 

Die Mannschaft musste urlaubs- und verletzungsbedingt und aufgrund von Sperren umgestellt werden, aber dafür haben wir einen großen Kader. Unsere Mannschaft sollte nur die Anfangsphase nicht wieder verpennen. Von Beginn an versuchten wir das Spiel ordentlich und strukturiert aufzuziehen. Allerdings waren etliche Aktionen einfach zu langsam, aber wir standen gut und ließen nur wenig zu. Allerdings stand auch der Gast gut, machte die Räume eng und versuchte über schnelle Spieler zum Abschluss zu kommen.

 

Dennoch sahen die zahlreichen Zuschauer ein Chancenplus auf unserer unserer Seite. Zwei Alu-Treffer und ein Lupfer von Kai Hoffmann waren die besten Chancen, aber es ging mit einem 0:0 in die Kabine. Hier war die Ansage klar: Alles, was wir machen muss schneller gehen. So kamen wir auch aus der Kabine und hatten direkt wieder zwei gute Chancen. Die Dellwiger Zuschauer unkten schon, dass sie auf jeden Fall etwas mitnehmen, weil wir unsere Chancen nicht nutzen. Diese Meinung wurde innerhalb von 4 Minuten bestärkt, denn Dellwig ging mit 2:0 in Führung. Allerdings wurden sie auch eingeladen, aber das diese beiden Gegentreffer waren dann auch ein Weckruf für die Mannschaft.

 

Nur 3 Minuten nach dem 0:2 schickte Damian Liedtke Kai Hoffmann in die Box und endlich traf unsere Offensive. Der Ball wurde direkt aus dem Netz geholt, denn es war noch eine halbe Stunde zu gehen. Wir brauchten aber nur 2 Minuten, denn dann war Liedtke selbst zur Stelle und konnte den Ausgleich erzielen. Noch besser aber war der Jubel. Ich glaube in der Kreisliga jubelt niemand so schön wie Damian Liedtke.

 

Nun kam Valentin Vimbi ins Spiel und ging auf die rechte Außenbahn. Zusammen mit Marius Frieg, der ein sehr gutes Spiel macht, kurbelte er etliche Angriffe an, aber auch Kartal auf der anderen Seite war bemüht seinen Fehler zum 0:2 auszumerzen und auch die Verteidiger Yildirim und Kropp standen nun richtig gut und wenn doch mal etwas durchkam war Aurel Brackhage zur Stelle. Über die Zentrale um Stock, Caliskan und C. Liedtke wurden immer wieder Angriffe gestartet.

 

Orhan Caliskan war es dann auch, der unsere Mannschaft belohnte. Mit einem satten Freistoß traf er zum 3:2, auch wenn der gegnerische Keeper nicht gut aussah war das mal wieder ein sehenswerter Treffer.

In der 74. Minute war es dann wieder Damian Liedtke, der den Sack endgültig zumachte und seine gute Leistung mit seinem zweiten Treffer krönte. Trainer Manni Schröder gönnte ihm dann eine Pause und brachte Rene Beckmann ins Spiel. Der bullige Angreifer war sofort da und versuchte noch weitere Impulse zu setzen. Nach einem Foulspiel und dem daraus resultierenden Elfmeter legte sich der „Hunter“ den Ball zurecht und traf zum 5:2 Endstand.

 

 

Eine sehr gute Mannschaftsleistung wurde am Ende belohnt. Man sieht, dass sich die Mannschaft spielerisch und taktisch weiterentwickelt hat, aber wir dürfen dennoch nicht immer in Rückstand geraten. Am kommenden Sonntag wartet mit Katernberg ein richtiger Brocken auf uns, aber bis dahin genießen wir die kleine Serie weiter.


ESC Preußen : SG Schönebeck 3:3

24.09., Seumannstraße

Tore:  Caliskan (38.), D. Liedtke (57.), Stock (84.)

 

 

Nach zwei Siegen in Folge wollte die Mannschaft heute voll motiviert in die Partie gehen, denn man wusste, dass ein starker Gegner kommt. In der Vorwoche konnte die SGS mit 16:1 gegen 18 gewinnen, musste aber im Pokal eine Niederlage gegen Tura hinnehmen.

 

Leider verpasste unsere Mannschaft die Anfangsphase und auch die taktischen Vorgaben wurden nicht bzw. kaum umgesetzt. Nach einem Freistoß war unsere Hintermannschaft nicht ganz auf der Höhe und der SGS Angreifer wird gehalten und es gibt Strafstoß. Keeper Brackhage ahnte die Ecke, aber kam leider nicht dran. Dennoch war der Keeper heut ein wichtiger Rückhalt.

 

Das war dann aber der Weckruf für unsere Mannschaft und Benno Kapic brachte den ersten Schuss auf das gegnerische Gehäuse.

 

Es sollte aber bis zur 38. Minute dauern bis wir den Ausgleich erzielen konnten. Es war wieder Orhan Caliskan per Freistoß, wobei man sagen muss das Sebastian Poschwatta clever die Beine öffnete und den Ball durch ließ. So ging es mit einem 1:1 in die Kabine und unsere Mannschaft kam gut in die 2. Halbzeit.

 

In der 57. Minute war Damian Liedtke zur Stelle und konnte unsere Truppe in Führung bringen.

Aber auch das sollte keinen Bestand haben, denn die SGS wollte heute an die Spitze und konnte in der 62. Minute ausgleichen, weil Nico Käßmann einen Pressball ganz unglücklich verliert und der Stürmer dann einschiebt. In der 83. Minute kippte das Spiel dann ganz, denn wir lagen auf ein mal durch einen Kopfballtreffer 2:3 hinten, aber dann waren wir endlich clever.

 

Der Schiedsrichter pfiff an und Beckmann auf Caliskan, der wieder auf Beckmann und der clever auf Stock. Nur 40 Sekunden nach dem Rückstand gleichen wir aus. Wobei wir wieder bei der neuen Moral wären. Kurz vor dem Ende hatten unsere Jungs eine riesen Konterchance und man ging mit 4 gegen 2 auf das Tor zu, aber das Abspiel wurde verpasst und somit die Chance auf den Sieg, aber wenn man sich das ganze Spiel ansieht wäre das vielleicht auch zu viel des Guten.

 

 

Am kommenden Sonntag steht dann wieder ein Heimspiel an. Gegner ist dann der Aufsteiger DJK Dellwig.


FC Stoppenberg : ESC Preußen 5:6

17.09., Am Hallo

Tore: D. Liedtke (9., 80.), Hoffmann (23., 25., 28.), Caliskan (44.)

 

Unsere Mannschaft war heue zu Gast am Hallo und traf auf den starken Aufsteiger FC Stoppenberg.

 

Immer noch oder schon wieder fehlten uns Spieler, aber auch der FC musste auf einige Akteure verzichten. Ich war leider auch nicht vor Ort, daher kann hier nur das wiedergegeben werden, was übermittelt wurde.

Unsere Mannschaft begann nicht gut oder wie es Co-Trainer Michael Fabian beschrieb: „Die ersten 20 Minuten waren katastrophal, aber wir sind drei Mal zurück gekommen.“

 

Unsere Mannschaft zeigte also Moral und Damian Liedtke sowie Kai Hoffmann, mit drei Treffern (endlich!!!) drehten die Partie zu unseren Gunsten. Kai Hoffmann gelang dabei ein Hattrick in 5 Minuten und nach den letzten Wochen und dem Ein oder Anderen Spruch der Kollegen sei es ihm gegönnt.

 

Die Mannschaft führte also vor der Pause mit 4:3 und das sollte man dann eigentlich auch mit in die Kabine nehmen. Eigentlich, denn Orhan Caliskan nahm sich ein Herz und haute einen Freistoß aus 27 Metern genau in den Winkel. So ging es in einem verrückten Spiel mit 5:3 in die Pause.

 

Kurz nach der Pause war unsere Mannschaft gedanklich noch in der Kabine und es stand nur noch 4:5. Neutrale Zuschauer hatten hier sicherlich Spaß, denn an Toren mangelte es nicht.

 

15 Minuten vor dem Ende gab es Strafstoß für Stoppenberg und es stand 5:5, aber wie schon geschrieben hatte unsere Mannschaft richtig Moral und erneut Damian Liedkte konnte den Siegtreffer erzielen.

 

Leider wurde Tobias Voßbeck mit der roten Karten vom Platz gestellt, so dass er nun erst mal zum Zuschauen verdammt ist. Am Ende steht ein knapper Sieg, der uns aber richtig gut tut und vor allem ist es schön zu wissen, dass die Mannschaft nun auch mit Rückschlägen umgehen kann.

 


ESC Preußen : SG Altenessen 3:0

10.09., Seumannstraße

Tore: D. Liedtke (23.), Caliskan (44.), Poschwatta (60.)

 

 

Vorweg etwas in eigener Sache, weil ich immer wieder drauf angesprochen werde: Die letzten Spiele habe ich weder ignoriert noch habe ich sie, wegen der Niederlagen, ausgelassen. Ich schreibe auch noch bei Fussballszene Essen und war auch anderweitig unterwegs. Mir hat also einfach die Zeit gefehlt. Es ist übrigens einfacher über Niederlagen, als über Siege zu schreiben.

 

So und nun zum ersten Saisonsieg der Mannschaft.

 

Nach den zwei Niederlagen wollte die Mannschaft endlich den ersten Dreier einfahren und das sollte auch, aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung, gelingen. Die Anfangsphase gehörte ganz klar der SGA. Nach zwei Minuten hatte die Mannschaft von Trainer Rolnik bereits zwei Ecken und den ersten Abschluss. Verursacht durch einen Fehlpass unseres Keepers.

 

Als unsere Mannschaft dann endlich einmal schnell und einfach spielte kam Sebastian Poschwatta zum ersten Abschluss. Nach einer Ecke sollte es dann nochmals brenzlig für den Gast werden, denn Damian Liedtke stand richtig, aber bekam den Ball nicht über die Linie bzw. wurde der Ball noch gerade so geklärt. Unsere Mannschaft stand nun besser und wurde bestimmender.

 

Ein Freistoß in der eigenen Hälfte sollte dann der „Dosenöffner“ sein. Marius Frieg spielt den Ball lang nach vorne und Damian Liedtke spielt einen Doppelpass mit Poschwatta, der den Überblick behält und Liedtke glänzend einsetzte. 1:0 für uns. Endlich. Das erste Mal in dieser Saison.

 

Die SG Altenessen blieb aber aktiv und hätte auch einen Elfmeter bekommen können. Ein Angreifer legte den Ball am Keeper vorbei und wurde dann zu Fall gebracht. Von meiner Position war es nicht klar zu erkennen.

Ein kurzer Schock, aber dann wurde wieder Fußball gespielt und Orhan Caliskan konnte, mit einem satten Distanzschuss, auf 2:0 erhöhen und somit den Halbzeitstand herstellen.

 

In der zweiten Halbzeit stand unsere Defensive noch sicherer und vor allem die beiden Außen, Nico Käßmann und Fabian Hermes, machten läuferisch einen riesen Job.

 

Hätte man konsequenter und konzentrierter gespielt hätte das Ergebnis auch noch ausgebaut werden können, auch wenn die SGA noch zwei Chancen hatte und an Paddy Grindel scheiterten. Unsere Mannschaft war in der zweiten Halbzeit die aktivere Mannschaft und so war es nicht verwunderlich, dass Poschwatta noch auf 3:0 erhöhte. Mit der Hacke. Durch die Beine des Keepers. Wenn er trifft, dann trifft er schön.

 

Alles in Einem ein verdienter Sieg, der unserer Mannschaft nun Auftrieb geben wird. Besonders die 2. Halbzeit macht Lust auf mehr, wenn man es jetzt noch schafft die Anfangsphase nicht zu verpennen und direkt dominant und präsent zu sein kann es noch besser werden.  


FC Saloniki : ESC Preußen 1:1

20.08., BSA Hövelstraße

 

Tor: Liedtke (93.)

 

Vorbereitung vorbei. Die Ergebnisse der letzten Wochen sind egal. Jetzt zählte es und den Willen kann man der Mannschaft heute nicht absprechen.

 

Unsere Mannschaft versuchte von Beginn an Fußball zu spielen und die Bälle nicht planlos nach vorne zu spielen, aber im entscheidenden Moment fehlte der letzte Pass. Aber auch der Gastgeber zeigte sich engagiert und man konnte erahnen, dass es das erwartet schwere Spiel wird.

 

Nach 16 Minuten konnte Saloniki die Führung erzielen, aber der Schiedsrichter pfiff zu Recht Abseits. Glück gehabt, denn Saloniki wurde stärker und bekam einige Ecken zugesprochen. Eigentlich zählten die Standards nicht zu unseren Stärken, aber heute wurden diese richtig gut verteidigt.

 

Die erste richtige Chance hatte Andreas Student, der eine Kopfballverlängerung von Kai Hoffmann auf das Gehäuse köpfte, aber 1. War der Keeper zu Stelle und 2. War es Abseits. Unsere Mannschaft übernahm nun die Kontrolle, aber ohne zwingend zu werden. Einen Schuss konnte Saloniki im letzten Moment blocken und die Schüsse von C. Liedtke und Kai Hoffmann gingen über das Tor.

 

So ging es mit einem 0:0 in die Pause und die Ansage der Trainer war klar und schien zu Fruchten, denn die erste Chance hatte Damian Liedtke, der aber neben das Tor köpfte. Wir erspielten uns Chance um Chance, aber mit dem ersten Angriff ging Saloniki in Führung. Eine Unachtsamkeit, trotz einer guten Parade von Brackhage, und schon liegt man hinten.

 

In meinen Augen waren wir zu diesem Zeitpunkt die bessere Mannschaft, aber Saloniki wusste immer wieder Nadelstiche zu setzen. Nach einem Foulspiel kam es zu einer Rudelbildung und ein Salonikispieler versuchte unseren Co-Trainer zu schlagen und sah dann zu Recht die rote Karte.

Nun wollte unsere Mannschaft es nochmals wissen, aber Saloniki hielt dagegen, scheiterte aber an der guten Defensive oder an einem starken Keeper.

 

Die Chancen wurden aber weiterhin munter liegen gelassen. Ein bisschen Slapstick gab es auch: Mirko Parisis schießt und der Ball kullert gegen den Pfosten. Nachdem ein Schuss von Kai Hoffmann von der Linie gekratzt wurde war man sich sicher, dass hier nichts mehr geht. Aber ein letzter langer Ball findet Damian Liedtke, der dann in der 94. Minute den verdienten Ausgleich erzielen konnte.

 

 

Für das erste Spiel ganz schön nervenaufreibend, aber die Mannschaft zeigte im Vergleich zur Vorbereitung eine echte Steigerung und gute Ansätze. Auf die gilt es nun aufzubauen. Saloniki wird sicherlich wieder den Ein oder Anderen ärgern können und wir wünschen Euch viel Erfolg in dieser Saison.