spielberichte.

8:1 gegen TGD Essen West

15.05.2022 I Haedenkampstraße

Tore: Hoffmann (2), Secgin, Benvenuti (3), Habermann, Eigentor

Mir fehlen immer noch die Worte. Unfassbar. Die Erste war gestern zu Besuch beim zweitplatzierten TGD und vorab: Die Anlage ist toll geworden und das Sucuk-Brötchen fantastisch. Allerdings sollte das sportliche im Vordergrund stehen und ich weiß, dass die Jungs immer Wahnsinns Berichte erwarten, wo am besten alle genannt werden, aber ich bin einfach nur sprachlos.

 

Gestern stand fast der ganze Kader zur Verfügung und selbst, die Jungs ohne Einsatz blieben, waren fantastisch. Über die

Zuschauer braucht man eigentlich nichts mehr sagen. Was wir da an Verrückten rum rennen haben ist sagenhaft.

 

Das Spiel begann aber gar nicht so gut, denn die Anfangsphase gehörte dem Gastgeber, der direkt Druck machte, früh anlief und

dann auch noch in Führung ging. Das war bitter, aber unsere Jungs waren richtig heiß. Nicht nur, weil es gegen den Zweiten ging, sondern weil auf der anderen Seite Freunde und alte Mitspieler standen und das ist ja dann immer etwas Besonderes.

 

Nach 13 Minuten brachte Tilli "Henry" Dornseiff eine Ecke rein und der TGD Keeper bugsierte den Ball ins eigene Netz und nur 2 Minuten später brachte Kai Hoffmann den ESC zum Kochen, denn nach Vorarbeit von Secgin stand es auf einmal 2:1 für uns. Nun war unsere Mannschaft

besser in der Partie und spielte richtig guten Fussball. In der 40. Minute war es dann Secgin selbst, der das 3:1 erzielte.

 

Noch vor der Pause sah ein TGD-Spieler die rote Karte und unsere Mannschaft erhöhte durch Benvenuti auf 4:1. Halbzeit, ein Mann

mehr und ein richtig gutes Spiel. Allen war klar, was ein Sieg hier bedeutet, auch wenn dann theoretisch noch ein Punkt fehlt, wäre ein Sieg gleichbedeutend mit dem Aufstieg. 15 Punkte Vorsprung bei noch 5 Spielen. Wahnsinn.

 

Die TGD stellte, aufgrund der Unterzahl etwas um und unsere Trainer schickten die Mannschaft zunächst unverändert auf das Feld.

Eigentlich war der Plan, dass Hoffmann irgendwann runter sollte, aber der wollte unbedingt sein 40. Saisontor machen und das im 200. Seniorenspiel. Die Zweite Halbzeit war dann für unsere Farben ein einziger Genuss, denn wir dominierten die Halbzeit komplett und konnten noch schöne Tore erzielen.

 

Benvenuti lupfte den Ball frech über den Keeper, Habermann traf mit wilden Verrenkungen und Hoffmann machte seine 40. Bude. Wenn es mal läuft, dann läuft es und ich glaube, auch ohne die rote Karte, hätten wir das Spiel gestern gewonnen.

 

Nach der Anfangsphase hatten die zahlreicher Zuschauer sicherlich einen engeren Verlauf erwartet, wir auch, aber gestern hat die Mannschaft gezeigt, warum sie die Liga anführt und (Achtung: Jetzt sag ich es zum ersten Mal offiziell) in die Bezirksliga aufsteigen wird. 15 Punkte Vorsprung, noch 5 Spiele. Ich glaube das war es dann endgültig und so hat es die Mannschaft gestern auch gefeiert. Erst nach Abpfiff und dann noch bis in den Abend hinein auf unserer Anlage.

 

Dienstag steht dann die nächste „Einheit“ an: Pizza, Getränke und ein gemeinsamer Abend, bevor es dann in die letzten Wochen geht, denn die Mannschaft hat noch ein Ziel: Alle Spiele gewinnen. 


3:3 gegen Barisspor Essen

18.04.2022 I Lichtenhorst   

Tore: Hoffmann (2), Eigentor

Am Ostermontag war unsere Mannschaft zu Gast in Vogelheim und aufgrund verschiedener Umstände standen „nur“ 14 Spieler zur Verfügung. Also eine sehr dünne Bank und gerade die hat uns über die Saison gesehen stark gemacht. Corona, Verletzung u. a. Dinge verhinderten aber, dass der gesamte Kader anwesend war.

 

Dennoch wurde eine sehr gute erste 11 auf den Platz geschickt und die Jungs waren zuversichtlich, dass die Siegesserie weiter geht. Allerdings muss man dann anders auftreten, denn von Beginn an war gestern der Wurm drin. Gegen einen zunächst tiefstehenden Gegner fanden wir kein richtiges Mittel und agierten mit vielen langen Bällen.

 

Die ersten richtigen Chancen hatte aber unsere Mannschaft. Allerdings wurden diese teilweise fahrlässig vergeben. Nach 17 Minuten war es dann aber soweit und unsere Mannschaft durfte jubeln, denn nach einem Angriff über Außen konnten wir, durch ein Eigentor, in Führung gehen. Als 8 Minuten später Kai Hoffmann zur Stelle war und das 2:0 erzielte waren wir eigentlich auf einem guten Weg. Wie in den letzten Wochen häufiger haben wir nicht gut gespielt, führten aber nicht unverdient. Wer Barisspor kennt, der weiß aber auch, dass die Mannschaft von Trainer Yüksel nicht aufgibt. So war es nicht verwunderlich das es noch vor der Pause zum 1:2 kam und die Halbzeitführung nicht so klar war, wie es hätte sein können.

 

Nach der Pause gab es leider kein anderes Bild zu sehen und in der 68. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Ich habe ein Foul von Kim Dedek gesehen, aber der Schiedsrichter von unserem Spielführer, aber auch egal, denn wir haben uns den daraus resultierenden Ausgleich selbst zuzuschreiben.

 

Viele Chancen liegen gelassen, manchmal etwas überheblich, nicht aggressiv genug in den Zweikämpfen und teilweise eine Rückwärtsbewegung, die einem Spitzenreiter nicht würdig war. Allerdings konnte Kai Hoffmann uns nochmals in Führung bringen und eigentlich sollte das einen Effekt haben und wir hätten das Spiel souverän nach Hause bringen sollen, aber leider kommt es manchmal anders und Barisspor erzielt in der 96. Minute noch den Ausgleich. Bitter. Vor allem, wenn der Schiedsrichter drei Minuten anzeigt und uns vor dem Tor eine Chance wegen Abseits abpfeift, was aber kein Abseits war, denn auf der Linie stand noch ein Spieler, aber auch hier muss man sagen: Egal.

 

Ich versuche immer objektiv zu sein und gestern hatte Barisspor den Punkt mehr verdient, als wir den Sieg, denn wir waren schlicht nicht gut. Natürlich kamen gestern verschiedene Faktoren zusammen, aber unter dem Strich sind wir für unsere Leistung verantwortlich und sonst niemand.

 

ABER: Die Mannschaft hat weiterhin 12 Punkte Vorsprung, hat nicht verloren und wird hoffentlich bereits im Training die erste Reaktion zeigen, denn am kommenden Sonntag geht es zuhause gegen Alemannia Essen, die uns die Punkte sicherlich auch nicht schenken werden. 

 

Also Männer: Nichts passiert. Mund abputzen, weiter machen und wieder bessere Leistungen zeigen. 


5:1 gegen SC Türkiyemspor

03.04.2022 I Raumerstraße   

Tore: Hoffmann (3), Benvenuti, Dornseiff

Am Sonntag ging es nach Frohnhausen und es stand das Spiel gegen den SC Türkiyemspor an und es wurde das erwartet schwere Spiel und gestern konnten wir uns bei unserem Keeper bedanken, dass wir nicht deutlicher in Rückstand gerieten, aber der Reihe nach.

 

Wir waren eigentlich gut im Spiel und kamen gut rein. Das frühe Anlaufen wurde gut umgesetzt, aber das darauffolgende Umschalten dann leider nicht und so führte ein langer der Ball des SC dazu, dass Keeper Fioretti aus dem Kasten kam und den Gegenspieler traf. Gelbe Karte. Richtige Entscheidung und es gab auch zum Elfmeter keine zwei Meinungen, aber unser Keeper hielt und direkt in der Partie und holte den nach links geschossenen Elfmeter aus dem Eck.

 

Im Anschluss hatten unsere Jungs zwei gute Chancen, die nicht genutzt wurden und es dauerte bis in die 18. Minute als Kai Hoffmann richtig stand und einen Abpraller verwerten konnte, denn den vorherigen Lupfer von M. El Zein konnten die Gastgeber nur in die Mitte klären und schon stand es 1:0 – jubel, ja, aber nur vier Minuten, denn dann standen wir offen wie das berühmte Scheunentor und es stand 1:1.

 

Wir versuchten eine Reaktion zu zeigen, aber trafen nur die Latte (Benvenuti) oder scheiterten am starken Keeper (El Zein). Das Spiel wurde offener und in der 31. Minute hätte der SC in Führung gehen können, aber wieder war Fio zur Stelle und hielt das 1:1 fest.

In der 39. Minute dribbelte El Zein dann fast durch die gesamte Abwehr, der Ball wird nicht richtig abgewehrt und Benvenuti trifft sehenswert und überlegt ins Eck. Wieder waren es aber nur vier Minuten bis etwas passierte, denn diesmal war „Pato“ der Vorlagengeber und Hoffmann muss nur noch einschieben. 3:1. Keine wirklich gute Leistung, aber dennoch eine relativ klare Führung. Eigentlich unglaublich,

Die Trainer fanden dann auch deutliche Worte und die Mannschaft kam anders aus der Kabine und mit dem ersten Angriff wurde der Sack dann zu gemacht. Nach einem starken Angriffe erzielt Dornseiff das 4:1.

 

In der 51. Minute stand dann wieder der Schiedsrichter im Mittelpunkt, denn erneut zeigte er auf den Punkt und wieder hatte er (leider) recht. Aber diesmal setzte Türkiyemspor den Ball an den Pfosten und die Führung hatte Bestand.

Es gab dann noch Chancen auf beiden Seiten, vor allem aber für uns und daher war es nicht verwunderlich, dass Hoffmann noch das 5:1 erzielte, aber hier war die Vorarbeite noch schöner als das Tor, denn Parisis leitete wunderbar auf Benvenut, der dann vorlegte und der Endstand wurde erzielt.

 

In diesem Spiel hatten wir einen Gegner, der ein gutes Spiel macht und sicherlich das Ein oder Andere Tor mehr hätte erzielen können, aber aufgrund einer starken Torwartleistung und dem nötigen Glück auf unserer Seite war dies nicht der Fall.

 

Für uns zählt nur, dass wir erneut drei Punkt eingefahren haben und da die TGD unentschieden gespielt hat ist der Vorsprung auf den Zweiten auf 14 Punkte angewachsen. 


3:1 gegen Adler Union II

20.03.2022 I Seumannstraße   

Tore: Parisis (FE.), Madani, Siemieniecki

Der Spielbericht vom 6:1 Erfolg in Niederwenigern musste leider ausfallen, aber irgendwie beruhigend, dass wir nicht verloren haben. Ansonsten entsteht vielleicht der Eindruck, dass wir nur Berichte schreiben, wenn wir gewinnen.

Am Sonntag ging es gegen Adler Union Frintrop II, die uns irgendwie nicht liegen und auch gestern ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Die Jungs vom Wasserturm können wirklich kicken und so war es ein Spiel auf Augenhöhe. Wir hatten zwar mehr Chancen, aber auch einmal vielleicht das Glück auf unserer Seite.

 

Die Anfangsphase ging an die Gäste, die hier wesentlich wacher, aktiver und galliger wirkten, aber auch ohne wirklich gefährlich zu werden. Die Gäste versteckten sich nicht und spielten gut mit. Nach 8 Minuten hätten wir erstmalig einen guten Angriff zu Ende spielen können, aber leider waren wir hier zu ungenau.

 

Dennoch lagen die Großchancen in der ersten Halbzeit auf unserer Seite. Kai Hoffmann wurde zwei Mal super von Fabian Hermes eingesetzt, aber scheiterte entweder am Keeper oder war nicht genau genug. Generell war es dem Adler-Keeper zu verdanken, dass es hier noch 0:0 stand. Kurz vor der Pause war dann Nico Fioretti gefordert, der bis dato nur die Mannschaft dirigieren musste, aber er war zu Stelle und es ging torlos in die Kabine.

 

Kurz nach der Pause war es dann soweit und Adler ging in Führung. Nach einem langen Ball stehen wir nicht gut, der Ball wird quer gespielt und der Angreifer muss nur noch einschieben. Trainer Schröder wechselte sofort drei Mal und nun wurde unsere Mannschaft aktiver. Kim Dedek startete mit einem Fallrückzieher in die Partie, aber der Ball ging drüber.

 

Adler verlegte sich nun auf das Kontern und wir kamen nicht richtig zum Zug, aber waren stets bemüht. Es sollte aber bis in die 74. Minute dauern, als es endlich Grund zum Jubeln gab. Kapitän Yildirim wurde gefoult und der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Ich habe das Foul nicht gesehen, aber natürlich waren die Mannschaften da unterschiedlicher Meinung. Parisis nimmt sich den Ball und trifft unten links zum Ausgleich. Beim Elfmetertor laufen drei Mann durch und wollen den Ball holen damit es schnell weiter geht. Das unterstreicht die Einstellung, die die Mannschaft gestern, nach einem holprigen Start, an den Tag gelegt hat.

 

In der 78. Minute betritt dann Hassan Madani den Platz. 45 Sekunden später wird es von Parisis lang geschickt, der Ball landet auf seinem Rücken und dann perfekt vor den Füßen. War bestimmt so gewollt. Er haut den Ball dann einfach ins Tor und wir führen. Auf einmal riesiger Jubel an der Seumannstraße.

 

Nun ging es hin und her und in der 88. Minute wurde es kurios. M. El Zein scheitert am Keeper, Siemieniecki tanzt seine Gegenspieler aus, trifft die Latte, kriegt den Ball wieder und schiebt überlegt zum 3:1 ein. Das war es. Ende. Gewonnen.

 

Wir haben gestern phasenweise nicht gut gespielt, aber wir können auch nicht immer sechs Tore schiessen. Wir haben uns aber in die Partie reingebissen und das war dann einfach gut. Nicht ohne Grund sangen die Anhänger (kein Scherz) nach dem Spiel „Wir wollen die Mannschaft sehen“.

 

Und auch, wenn man sich davon nichts kaufen kann: Adler Union war wirklich eine harte Nuss und hat ein tolles Spiel gemacht. So gefordert waren wir schon lange nicht mehr.

 

Den gelungenen Sonntag rundete dann die Niederlage der TGD ab, denn unser ärgster Verfolger verlor mit 2:3 gegen den VFB Frohnhausen II und liegt jetzt 12 Punkte hinter uns. Das ist schon ein Brett. Das ist selbst mir klar. Mir wurde gestern gesagt, dass Bescheidenheit auch seine Grenzen hat, aber so lange rechnerisch noch alles möglich ist, sehe ich das anders und erwarte weiterhin eine rege Trainingsbeteiligung, denn von nichts kommt nichts.

 

Ein besonderer Dank an Frank Oynhausen von Adler Union Frintrop, der uns die Bilder zur Verfügung gestellt hat. 


3:0 gegen ESG 99/06

06.03.2022 I Seumannstraße   

Tore: Benvenuti, M. El Zein, Hoffmann 

Gestern war es soweit. Das Topspiel der Kreisliga A stand an und alle freuten sich auf ein spannendes Duell, denn gegen die ESG gab es in den letzten Jahren immer spannende Spiele zu sehen. Das Hinspiel ging knapp und ehrlicherweise nicht verdient an uns, das Pokalspiel konnte dann die ESG für sich entscheiden. Die Tore waren lackiert, es gab neue Eckfahnen, ein Schiedsrichtergespann und wir hatten sogar genug Leute am Eingang und Ordner. Alle waren bereit zu helfen.

 

Vorweg möchte ich gerne das Schiedsrichtergespann loben, denn die drei haben es wirklich sehr gut gemacht. Klar, wenn man gewinnt ist das immer einfach zu sagen, aber die beiden sehr jungen Assistenten waren sehr souverän und der nicht unbekannte Schiedsrichter sowieso. Besonders imponiert hat uns dabei, wie er unsere Trainerbank zur Ruhe mahnte. Während es Sportskameraden gibt, die das laut und unfreundlich regeln, hat er die Situation mit einem Lächeln wegmoderiert und war auch so ein sehr guter Spielleiter, mit einer langen, aber angemessenen Leine.

 

Die ganze Woche beschäftigte sich das Trainerteam mit der Aufstellung, denn es war klar, dass alle die da sind auch spielen wollen und heiß sind. Kurz vor dem Spiel gab es noch persönliche Gespräche und dann ging es los.

 

In den ersten 10 Minuten waren wir nicht so richtig da. Wir waren weit weg, kamen kaum in die Zweikämpfe und konnten froh sein, dass die ESG hier kein Kapital raus schlagen konnte, aber dann begann unsere Phase:

 

Benvenuti verwandelt eine Ecke direkt ins Tor und sorgt für riesigen Jubel.

El Zein trifft die Latte, Hoffmann den Pfosten. Wahnsinn, was wir liegen lassen, wenn auch unglücklich, aber dann war es wieder Mal Hoffmann, der das 2:0 macht und der starke M. El Zein markierte das 3:0. VOR DER PAUSE!

 

Kai Hoffmann ist gestern zum zweiten Mal Papa geworden und aufgrund der Corona-Regelungen durfte er erst nachmittags ins Krankenhaus und konnte daher vorher noch spielen.

 

Liebe Lisa, lieber Kai, wir gratulieren Euch herzlich und wünschen Euch alles Gute

 

Nach der Pause sahen die Zuschauer weiterhin ein sehr gutes Spiel. Wir standen hinten gut, waren vorne gefährlich, aber konnten da nicht mehr draus machen, aber ich möchte den Bericht zum Anlass nehmen, um zwei Dinge anzusprechen, die außergewöhnlich waren.

 

Wie gesagt war es nicht einfach, die richtige Aufstellung zu finden, aber alle Wechsel haben der Mannschaft geholfen und kein Wechsel hat für eine Schwächung gesorgt. Wir haben selbst alle gezockt und wissen, wie mies es ist, wenn man in so einem Spiel nicht beginnt, aber in einem Mannschaftssport ist es immens wichtig, dass  wir alle an einem Strang ziehen und meiner Meinung nach hat die Mannschaft das gestern in einer ganz tollen Art gemacht, was auch die Jubelbilder nach dem Spiel zeigen.

 

Bilder, die es ohne unsere Zuschauer nicht geben würde, denn das ist der zweite wichtige Punkt. Was gestern an der Seumannstraße passierte war ganz groß. Es waren viele Zuschauer da, es war eine tolle Stimmung, Spieler aller Seniorenmannschaften waren anwesend und dann gab es da noch das kleine „gallische Dorf“ – unsere Mädels. Die auf einmal alle einen Schal in der Hand haben und laut „Never Walk Alone“ mitsingen, die unsere Mannschaft feiert und jede Auswechslung beklatschte als wären wir in der Bundesliga. Das war wirklich toll.

 

Die Spieler fragten mich nach dem Spiel, was mit mir los sei und auch heute ist es immer noch so, dass ich nicht begreifen kann, was gestern passiert ist. Ja, wir haben gewonnen, aber die Art und Weise, wie wir diese Rückrunde bisher spielen imponiert mir sehr und deswegen ist die Pizza am Dienstag auch mehr als verdient, aber dennoch (ihr kennt mich) sind es noch 14 Spiele und jeder will uns schlagen.

 

Am kommenden Sonntag spielen wir um 12:30 Uhr in Niederwenigern und wollen die nächsten drei Punkte


7:2 gegen FC Saloniki

27.02.2022 I BSA Hövelstraße  

Tore: Benvenuti, Eigentor, Hoffmann (5)

Am Sonntag ging es für die Erste zum FC Saloniki, wo uns ein unbequemer Gegner erwarten sollte, was der Mannschaft auch in den Trainingseinheiten und in der Spielvorbereitung vermittelt wurde. Ebenso wurde vermittelt, dass die Mannschaft auf einigen wenigen Positionen verändert werden muss, da mit Ausnahme von Nico Käßmann und Patrick Grindel alle Spieler zur Verfügung standen und gut trainiert haben.

 

Das Spiel fing für unsere Jungs sehr gut an und wir konnten nach 18 Minuten bereits eine 3:0 Führung bejubeln. Kai Hoffmann und ein Eigentor brachten uns eine deutliche Führung ein, die eigentlich mehr Sicherheit geben sollte. Für Sicherheit stand bis zur 36. Minute auch Kim Dedek, der dann aber verletzt runter musste und durch unseren Kapitän Mustafa Yildirim ersetzt wurde.

 

Mit diesem 3:0 ging es dann auch in die Pause und die Trainer veränderten erst mal nichts.

Es war dann wieder Kai Hoffmann, der für das 4:0 sorgte.

 

Die Gastgeber kamen nach 61 Minuten auf 1:4 heran und witterten vielleicht noch eine kleine Chance, denn unsere Truppe wirkte in dieser Phase fahrig und nicht zu 100% konzentriert. Wir spielten unsere Angriffe nicht sauber zu Ende und machten einige unnötige Fehler, aber wir müssen den Jungs auch mal eine durchschnittliche Leistung gestatten und müssen uns vor Augen halten, auf welchem Niveau wir gerade „jammern“.

 

Nach 71 Minuten waren wir dann aber wieder da und der stark aufspielende Benvenuti belohnte sich mit dem 5:1. Nach zwei weiteren Hoffmann-Treffern war die Messe dann gelesen, auch wenn Saloniki nochmals Ergebniskosmetik betrieb und zum 2:7 traf.

 

Bei so klaren Ergebnisse tue ich mich immer schwer etwas zu schreiben, aber unsere Mannschaft hat den nächsten Dreier eingefahren und das ist alles, was zählt. Irgendwann werden wir vielleicht auch mal wieder ein Spiel verlieren, aber momentan macht es einfach Spaß. Die Trainingsbeteiligung ist gut, die Ergebnisse stimmen und die Mannschaft zieht an einem Strang, selbst wenn 8 Mann auf der Bank sitzen müssen!

 

Am kommenden Sonntag geht es dann im Spitzenspiel zuhause gegen die ESG und die Jungs wissen, dass sie sich in diesem Spiel besser keine Schwächephasen leisten sollten. Bis dahin trainieren wir aber auch noch und werden weiter daran arbeiten den nächsten Schritt zu machen.

 

Ein Sonderlob an die zahlreichen Anhänger, die das Spiel gestern fast zu einem Heimspiel gemacht haben.


3:0 gegen Vogelheimer SV II

20.02.2022 I Seumannstraße 

Tore: Benvenuti (2), Habermann

Endlich ging es wieder um etwas, denn auch, wenn die Vorbereitungsergebnisse ordentlich waren, so ist es etwas anderes um Punkte zu spielen. Das merkt man im Trainer, in der Spielvorbereitung und auch in der Art, wie eine Mannschaft Fußball spielt.

 

Normalerweise versuche ich mir während des Spiels Notizen zu machen, aber dafür was es gestern zu nass und zu kalt. Unwetter in NRW und zum Glück konnten wir dennoch spielen(hier nochmals vielen Dank an unseren Platzwart,  der am Sonntagmorgen die Anlage auf Vordermann gebracht hat), denn unsere Mannschaft zeigte gestern eine starke Leistung, inkl. Der beiden Neuzugänge Dedek und Habermann.

 

Aber der Reihe nach, denn mir ist eine Sache wichtig: Wir wussten, dass wir gestern nicht auf eine reine 2. Mannschaft treffen würden, denn wir haben uns natürlich die letzten Spiele des Gegners angesehen und in einem Gespräch zwischen den Vorsitzenden wurde das auch offen kommuniziert.

 

Kommt dann aber ein ehemaliger Oberligaspieler auf die Anlage sorgt das natürlich für ein kurzes Staunen und jetzt wird es wichtig: Ich würde es wahrscheinlich genauso machen, wenn wir unserer 2. Mannschaft damit helfen können, denn unter dem Strich ist man ein Verein und will das Beste für sich rausholen. Das Problem ist also nicht, dass Vogelheim sich hier regelkonform verhalten hat. Das Problem ist die Regelung des Fussballverbandes und der zeitlich versetzte Start der Ligen. Darüber sollte man sich Gedanken machen. Vielleicht kann hier eine andere Regelung getroffen werden. Das weiß ich nicht, aber bis dahin kann jeder dass so machen, aber damit soll es das auch gewesen sein.

 

Zum Spiel: Die Aufstellung des Gegner sorgte vielleicht für einen Push auf unserer Seite, das weiß man nicht und kann man hinterher immer leicht sagen, aber unsere Mannschaft spielte gestern, besonders in der zweiten Halbzeit sehr stark. In einer harten, aber nie unfairen Partie, wusste die Schröder-Elf spielerisch zu überzeugen, lief wie verrückt und stand hinten sicher.

 

Es sollte aber bis in die 37. Minute dauern bis unsere Zuschauer das erste Mal jubeln durften. Benvenuti, der bis dahin nicht richtig in die Partie kam, schoss auf das Tor und Ball geht vom Pfosten über die Linie. 1:0 für unseren ESC und zugleich der Pausenstand, denn in der ersten Halbzeit egalisieren sich beide Mannschaften und auch, weil Secgin eine 100%-ige Chance ausließ, ging das 1:0 in Ordnung.

 

Nach der Pause wurde unsere Mannschaft immer stärker und sicherlich war es auch ein Vorteil, dass wir acht Jungs auf der Bank hatten und fünf davon einwechseln konnten. In der 58. Minute gab es dann eine Besonderheit, denn Neuzugang Robin Habermann wird von Kai Hoffmann freigespielt und setzt den Ball mit viel Übersicht in das Gehäuse. Erstes Pflichtspiel, erstes Tor und dann auch noch gegen einen Ex-Verein.

 

Vogelheim versuchte natürlich den Anschluss zu erzielen, aber das sollte heute nicht mehr gelingen, denn unsere Defensivarbeit war sehr gut und nach vorne sind wir meistens nicht so schlecht, so dass Benvenuti mit seinem zweiten Treffer das 3:0 und somit den Endstand erzielen konnte.

 

Fazit: Vor dem Spiel „viel Lärm“ um nichts, danach eine wirklich überzeugende Leistung, die Bock auf mehr macht und wir alle hoffen, dass dieses „mehr“ am kommenden Sonntag gegen den FC Saloniki weitergeht. Unsere Mannschaft sorgt momentan gerade bei unseren älteren Anhängern für eine Menge Spaß und das freut mich natürlich umso mehr, denn auch die werden uns am kommenden Sonntag um 13 Uhr an der Bäuminghausstraße unterstützen. 

 

Dem Vogelheimer SV wüschen wir alles Gute für die restliche Saison. 


1:0 gegen SG Schönebeck

19.12.2021 I Seumannstraße

Tor: Parisis (HE.)

Zum letzten Spiel war es nochmals Besonders. Es fing damit an, dass jeder Spieler und Mitglied des Trainerstabs von unseren Mädels jubelnd und klatschend begrüßt wurden. Die Herbstmeisterschaft war uns schließlich nicht mehr zu nehmen.

 

Besonders war dann auch, dass wieder Spieler fehlten und wir wieder umbauen mussten. Aber eigentlich ist das ja schon fast ein Standard Prozess. Und für nach dem Spiel war auch etwas geplant, aber zunächst sollte Fussball gespielt werden. Auch hier kam wieder eine "aufgewertete" Mannschaft auf uns zu und unsere Mannschaft trat vor dem Spiel sehr locker auf, so dass bereits die erste "Ansage" vom Trainer kam.

 

In der Ansprache wurde darauf hingewiesen, dass es heute nur über die Einstellung geht und man auch den Letzten niemals auf die leichte Schulter nehmen darf. Es sollte mit Tempo, Leidenschaft und Ehrgeiz angegangen werden.

In den ersten 5 Minuten taten sich beide Mannschaften nicht viel, aber es war Tempo drin. Torchancen gab da bis dato nicht. In der 11. Minute hatte die SGS den ersten Abschluss, der aber übers Tor ging.

 

Es sollte bis in die 18. Minute bis wir zum ersten Mal so etwas wie Torgefahr ausstrahlten und es war bezeichnend, dass Defensivmaschine Nico Käßmann, die erste Chance hatte. Die Zuschauer sahen dann ein Spiel, ohne nennenswerte Aktionen bis wir in der 35. Minute eine berechtigten Handelfmeter zugesprochen bekamen. Diese verwandelte Mirko Parisis sicher.

 

In der 43. Minute hatten die Gäste dann eine riesen Chance zum Ausgleich, denn eine Flanke wurde abgefälscht und wurde länger und länger und landete dann am Pfosten. Die Mannschaft verabschiedete sich somit, mit einer knappen Führung in die Pause und musste anerkennen, dass das Schlusslicht hier eine gute Partie machte und auf Augenhöhe agierte.

 

Nach der Pause gab es binnen 6 Minuten drei Abschlüsse von Jeff Haruna. Einer ging drüber und bei dem anderen wäre ein Pass vielleicht besser gewesen. Beim dritten Versuch scheiterte er dann am Keeper und wir verpassten eine Vorentscheidung.

In der 56. Minute hatten die Gäste eine gute Konterchance, die nur mit einem Foul unterbunden werden konnte und dafür gab es zurecht eine gelbe Karte vom sehr guten Schiedsrichter. Oft wird sich über Schiris beschwert, aber der junge Mann gestern war sehr gut und leitete eine faire Partie sehr unaufgeregt.

 

Nun passierte nicht viel und es war ein offenes Spiel in dem die SGS nie aufsteckte. In der 75. Minute wurde dann unser Keeper geprüft und Nico Fioretti hielt bärenstark. Das muss man erst mal machen, wenn man davor kaum benötigt wurde.

 

Im Gegenzug war es dann Kenan Secgin, der die Entscheidung verpasste und nur den Pfosten traf. Das kann passieren, aber in der 91. Minuten hatten wir die Arme schon in der Luft, denn Kai Hoffmann wirf freigespielt und muss nur einschieben, aber schiebt daneben!

Am Ende war das dann auch egal und der 15. Sieg wurde eingefahren. Gegenüber einem Remis und einer Niederlage liest sich das richtig gut. Es ist noch gar nicht lange her, da waren wir am Ende der Hinrunde Letzter. Wahnsinn.

 

Und was nach den Spiel abging war der absolute Wahnsinn, denn unsere Frauen und unser Platzwart hatten noch eine kleine Überraschung für die Jungs und auch, wenn die Herbstmeisterschaft kein richtiger Titel ist, vergessen wir nicht, wo wir herkommen. Vielen Dank an alle, die das vorbereitet haben und den Jungs eine riesige Freude gemacht haben.

 

Die Hinrunde war fantastisch, aber von mir wird man das "A-Wort" nicht hören. Die Mannschaft macht das stark und steht verdient da oben, aber es ist noch lange hin, ein schwerer Weg und deswegen nehme ich diese tolle Momentaufnahme mit unter den Weihnachtsbaum und weiß, dass ab dem 11.1. eine Menge Arbeit auf uns wartet.


3:2 gegen VFB Frohnhausen II

12.12.2021 I Raumerstraße

Tore: Hoffmann (2), Secgin

Unabhängig vom Ausgang des Spiels ging man davon aus, dass es heute nicht die "normale" 2. Mannschaft des VFB ist, die uns erwartet. Am vergangenen Wochenende waren bereits zwei Spieler aus der Landesliga im Einsatz, so dass sie dann als Spieler der Zweiten gelten und heute hätten nochmals welche dazu kommen können.

 

Es gibt zwar eine Altersgrenze, aber trotzdem ist die Regel Mist, wenn 1. Mannschaften bereits in der Winterpause sind. Nicht falsch verstehen, denn wahrscheinlich würden wir das auch machen, weil es halt geht, aber es ist doch Mist, wenn zwei Spiele, mit anderen Mannschaften gespielt werden können, als die restlichen 15 zuvor und die 17 Spiele danach. Allerdings musste auch Trainer Reddig bei Frohnhausen ran, daher nochmals es geht nicht um den VFB Frohnhausen und hier war alles im Rahmen, sondern um die Regel als solche. Aber Regel ist Regel und vielleicht sollte man das nochmal überdenken. 

 

Unsere Mannschaft war auch heute personell nicht so schlecht aufgestellt, obwohl wie immer Leute fehlten , aufgrund von Krankheit und Sperren, aber wir haben uns dann mit Jeff Haruna aus der Zwoten verstärkt und hatten insgesamt 4 Leute auf der Bank.

Die Ansprache des Trainers war klar, denn man hatte die Chance Herbstmeister zu werden. Kann man sich nichts von kaufen, aber sieht immer gut aus. Daher appellierte Trainer Schröder an die Einstellung der Mannschaft, die in der letzten Woche nicht ganz so war, wie man es eigentlich kennt. 

 

Die Anfangsphase ging dabei klar an uns. Die Gastgeber verteidigten und beschränkten sich zunächst auf die Defensive, so dass wir die erste riesen Chance hatten, als Nasse frei gespielt wurde, aber den Ball nach 13 Minuten neben das Tor setzte.

 

In der 20. Minute sollte es dann soweit sein, denn "Per" Potocnik schlug eine Flanke aus dem Halbfeld und Kai Hoffmann vollendet zur Führung.

In der 29. Minute gab es einen Freistoß für Frohnhausen, der knapp daneben ging und die beste Chance der Löwen war.

In der 35. Minute Schießt Secgin einfach mal aus 18 Metern und es steh 2:0. Schönes Tor und verdiente Führung und nur 5 Minuten später muss es 3:0 stehen, aber der VFB kratzt den Madani-Abschluss irgendwie von der Linie. 

 

Dann war erst mal Halbzeit und unsere Führung auch in Ordnung, vor allem haben wir 5 Minuten wieder eine gute Chance durch Madani, aber anstatt den Sack zu zu machen ließen wir den VFB im Spiel, der jetzt stärker wurde und nach 53 Minuten war es wieder Mal Nico Fioretti, der unsere Mannschaft rettete. 

 

Nur drei Minuten später konnte er aber auch nichts mehr ausrichten, denn wir verlieren den Ball im Spielaufbau und kommen nicht mehr hinterher, so dass die Gastgeber verkürzen konnten. 

 

Jetzt sahen die Zuschauer eine zerfahrene Partie und die gelben Karten saßen sehr locker. Allerdings nicht für Fouls, sondern wegen Diskussionen oder ähnlichem. 

 

In der 68. Minute passiert dann das unglaubliche und wir geben die Führung ab. Die Löwen spielen das zwar gut, aber wieder resultiert das Tor aus einem unnötigen Ballverlust und aufgrund des Einsatzes war der Ausgleich nichtmal unverdient.

 Nun ging es hin und her und Hoffmann hätte in der 80. Die erneute Führung erzielen können, aber auch hier kann sich jemand beim Keeper bedanken. Im Gegenzug übersieht der Schiedsrichter eine klare Abseitsstellung und der VFB trifft den Pfosten. Glück gehabt.

Dann haben wir, nach einer Ecke, wieder eine Chance und die Uhr drehte sich munter weiter. Bis Nico Käßmann eine Idee hatte und Kai Hoffmann bedient, der in der 90. Minute den Siegtreffer erzielt und uns jubeln lässt. Es dauerte noch ein paar Minuten und dann war es soweit. Die 1. Mannschaft hat zwar noch ein Spiel, aber ist jetzt schon Herbstmeister. 

 

Unglaublich, wenn mir das jemand vor der Saison gesagt hätte... und auch, wenn es noch 18 Spiele sind ist das ein toller Erfolg, den sich die Mannschaft erarbeitet hat. Auch heute wieder, denn nach dem Nackenschlag zum 2:2, noch den Siegtreffer zu erzielen, hätten wir vor 2 Jahren nicht geschafft.

 

Dem VFB Frohnhausen wünschen wir für die Rückrunde viel Erfolg und hoffen, dass ihr die nötigen Punkte holt! 


2:0 gegen Dellwig 10

05.12.2021 I Seumannstraße 

Tore: Hoffmann, Nasse 

Für unsere 1. Mannschaft stand am Sonntag das erste Spiel unter den 2G-Bestimmungen an. Dazu kam, dass es kalt war, aber dennoch waren einige Zuschauer auf der Anlage und die Kontrollen haben problemlos funktioniert. Vielen Dank dafür.

 

Aufgrund zweier Gelbsperren waren die Trainer gezwungen Umstellungen vorzunehmen, denn Kenan Secgin und Kapitän Mustafa Yildirim standen nicht zur Verfügung. Ebenso fehlten Ekin, Hinz und Peterson.  

 

Die Favoritenrolle konnte unsere Mannschaft gestern nicht abstreiten und nach 5 Minuten gab es auch die erste Chance durch Fatih Güldogan, aber der Gästekeeper war auf dem Posten. Danach passierte lange nichts mehr. Didi Krause hatte seine Dellwiger gut eingestellt und man muss anerkennen, dass sie wirklich gut standen, aber unsere Mannschaft spielte dann dazu auch noch schwach. Alles, was wir taten wirkte träge und ging ohne Tempo von statten.

 

Dellwig kam, bis auf eine Ausnahme aber auch nicht zu zwingenden Chancen und es dauerte bis in die 36. Minute, als Samir El Zein auf einmal die riesen Chance zur Führung hatte, aber die Latte traf. Die einzige Dellwiger Chance konnte unser Keeper Nico Fioretti entschärfen und alle hatten sich auf ein torloses Remis eingestellt. Allerdings kam dann die 45. Minute:

 

Einwurf, Dornseiff legt auf Parisis ab, der butterweich in den Strafraum flankt, wo Hoffmann den Ball per Kopf querlegt und Nasse nur noch einschieben muss. Die Führung aus dem Nichts.

 

Halbzeit. Hier fand Cheftrainer Schröder deutliche Worte:"Der Fußballgott war auf unserer Seite, denn das war die schwächste Halbzeit der Saison.

 

Nach der Pause wollte unsere Mannschaft anders auftreten und nach 30 Sekunden die erste dicke Chance: Der Keeper kann einen Schuss nicht festhalten, aber weil wir die Situation schon abgehakt hatten, konnten wir den Ball nicht über die Linie drücken. Schön gepennt, auch wenn die Chance überraschend kam.

 

Wir spielten nun etwas besser, Dellwig stand weiterhin gut und wir wurden im letzten Drittel nicht zwingend und schlugen zu ungenaue Flanken. Stattdessen waren es die Gäste, die in der 65. Minute die nächste Chance hatten, aber unser Keeper war wieder zur Stelle.

 

Nun wurde es wilder:

69. Minute Kopfball Hermes, zu zentral

70. Kopfball Haruna, knapp daneben

 

Hier erst mal Danke an Jeff Haruna, der sich nach seinem Spiel bei uns auf die Bank gesetzt hat und dann einen großen Anteil am Sieg hatte, denn nach 84 Minuten bringt er einen Freistoß vor das Tor und dann hätte es alles sein können: Eigentor, Hoffmann, Örnek - so richtig wusste niemand, wer hier das Siegtor gemacht hat, der Schiedsrichter hat Hoffmann notiert, also war es Hoffmann.

 

In der 90. Minute hatte Haruna nochmals eine Kopfballchance, aber es blieb beim 2:0. Der Sieg geht aufgrund der Chancen sicherlich in Ordnung, aber großes Kompliment an Dellwig 10, die ein sehr gutes Spiel gemacht haben! Viel Erfolg in der weiteren Saison.

 

Für unsere Jungs geht es am kommenden Sonntag nach Frohnhausen. Es sind noch 2 Spiele bis zur Winterpause und denkt daran, dass auch dort 2G gilt.


3:1 gegen Altenessen 18

28.11.2021 I Nordfriedhof 

Tore: Secgin (2), Nasse 

Diesen Bericht möchte ich anders beginnen, denn zunächst tut es mir leid, dass es nach dem Croatia-Spiel keinen Bericht gab. Vor allem für den Gegner, denn man muss auch anerkennen, wenn man mal verliert. Die erste Niederlage war unnötig, aber das wir 34 Spiele gewinnen, war auch klar. Daher herzlichen Glückwunsch an NK Croatia.

 

Das andere ist, dass ich beim Spiel gestern etwas wehmütig wurde, denn jedes Gastspiel bei „18“ kann das letzte Spiel am Nordfriedhof sein, denn bekannter Weise werden die Sportfreunde an die Kuhlhoffstraße ziehen und der altehrwürdige Platz wird geschlossen und wenn man in Altenessen aufgewachsen ist und Fußball spielt, dann hat man dort einiges erlebt. Ich verbinde fast nur positive Dinge und tolle Menschen mit dem Verein und hoffe, dass ihr Euch in der neuen Heimat schnell zuhause fühlt.

 

Das Spiel gestern kam für manche Überraschend, aber dennoch freuten wir uns auf das Spiel und „2G“, „Corona“ und alles andere wurde für 90 Minuten komplett ausgeblendet. Bis auf wenige Ausnahmen stand auch ein ordentlicher Kader zur Verfügung und unsere Mannschaft brauchte zwar ein paar Minuten, aber kam dann gut in die Partie. Hinten standen wir sicher und vorne fehlte das Glück oder man scheiterte an Ex-Preußen Jan Schrader, der einen guten Tag erwischte. Auf unserer Seite können wir uns vor allem bei Kaan Örnek bedanken, der den Ball einmal von der Linie holte und so ging es mit einem 0:0 in die Pause.

 

Die Trainer nahmen hier zwei Wechsel vor: Julian Nasse und Kenan Secgin kamen in die Partie und das sollte sich lohnen. In der 66. Minute wurde Secgin zum ersten Mal gut freigespielt und brachte unseren ESC in Front. Nur vier Minuten später wurde er erneut wunderbar bedient. Kai Hoffmann fand die Lücke und der „Gamechanger“ (kleiner Insider aus der Whatsappgruppe) konnte zum zweiten Mal treffen.  70. Minute und eine 2:0 Führung, dass sollte doch reichen? Nicht ganz, denn 18 steckte nicht auf und konnte in der 77. Minute verkürzen und dann hatte Paddy Potocnik seinen großen Auftritt, denn auch er klärte einen Ball auf der Linie.

 

In der 88. Minute war es dann Kai Hoffmann, der eine schöne Flanke auf „Jule“ Nasse schlug. Der Angreifer köpfte den Ball mustergültig, gegen die Laufrichtung des Keepers zum 3:1, ins Tor und sicherte so die drei Punkte für unsere Jungs. 

 

Man muss sagen, dass wir scheinbar aus der ersten Saisonniederlage gelernt haben und das intensive Spiel gestern angemessen angenommen haben und am Ende auch verdient gewonnen haben. Unsere Mannschaft bleibt damit auf Platz 1 und hat vier Punkte Vorsprung vor dem Zweiten. 


3:1 gegen TGD Essen West

07.11.2021 I Seumannstraße 

Tore: Siemieniecki, M. El Zein, Benvenuti

Spitzenspiel in der Kreisliga A. Auf der einen Seite, unsere Mannschaft, die immer noch ungeschlagen ist und auf der anderen Seite die TGD, die zu den ärgsten Verfolgern gehört. Mit dabei waren viele ehemalige ESC´ler und man merkte vor dem Spiel, dass dort Freunde aufeinander trafen, denn es wurde nicht nur über Fußball gesprochen, aber die diese Freundschaften mussten dann ruhen. Auf Wunsch unserer Mannschaft wurde die Partie von einem Schiedsrichtergespann geleitet, die ihre Sache richtig gut gemacht haben und dem Spiel einen würdigen Rahmen verliehen.

 

Zu Beginn der Partie hatten die Gäste mehr Spielanteile und wir sorgten erst mal dafür, dass wir hinten sicher stehen und dann mit schnellem Umschaltspiel zum Erfolg kommen. Wir standen gut. Das Andere hat nicht geklappt. Bis in die 26. Minute sollte es dauern. Freistoß aus dem rechten Halbfeld und Lukasz Siemieniecki liegt quer in der Luft und haut den Ball per Seitfallzieher in die Maschen.

 

In der 62. Minute war es dann M. El Zein der die Führung ausbauen konnte und eigentlich für Rohe sorgte, aber die Gäste gaben sich nicht auf und konnten nur drei Minuten später den alten Abstand wieder herstellen. Zu diesem Zeitpunkt hätte das Ergebnis auch höher stehen können, denn der eingewechselte Peterson ließ zwei Chancen liegen, Hoffmann und El Zein scheiterten am starken Gästekeeper und so musste man erst mal zittern.

 

In der 71. Minute fasste sich Benvenuti dann ein Herz und schoss einfach platziert auf das Tor und erwischte den Keeper auf dem falschen Fuß und es stand 3:1. Nach 74. Minuten sahen wir dann eine berechtigte Gelb/Rote Karte. Beim ersten Foul hätten wir uns mehr Fingerspitzengefühl gewünscht, aber das zweite Foul war gelbwürdig, also Unterzahl. Aber da unsere Defensive und hier vor allem Ekin und Käßmann einen Sahnetag hatten, konnte die TGD nichts mehr ausrichten. Stattdessen mussten die Gäste noch eine rote Karte hinnehmen und wir mit einem verletzten Spieler leben. Wir hoffen, dass Jule bald wieder fit ist, aber der Fuss sah nicht gut aus. 

 

Alles in einem war das gestern ein verdienter Sieg, den man sich aufgrund einer großartigen Mannschaftsleistung einfach verdient hat. Am kommenden Sonntag geht es dann gegen den nächsten Verfolger: NK Croatia kommt zur Seumannstraße und wir hoffen auf eine ähnliche Kulisse wie gestern. Das war stark, vor allem das so viele Alt-Preußen anwesend waren.  


2:1 gegen Bader SV

31.10.2021 I Seumannstraße 

Tore: Hoffmann (2)

Am gestrigen Sonntag hatte die #Erste den Bader SV zu Gast. Einen Gegner, der nicht so gestartet ist, wie man es erwartet hat, aber den sich unsere Mannschaft erfahrungsgemäß immer schwer tut. Die Trainer mahnten zur Vorsicht, denn als Tabellenführer ist nun mal der gejagte und jeder will der erste sein, der uns schlägt. Allerdings ist uns auch bewusst, dass der Tag kommen wird. Wir sind keine Träumer. Gestern war es aber nicht soweit

 

Kai Hoffmann lud direkt zum Träumen ein, denn nach zwei Minuten stand er goldrichtig und konnte sehenswert zur Führung treffen. Nach toller Vorarbeit von Niklas Berndt war der Jubel groß, aber hielt nicht lange, denn nach einem Fehler vom sonst unglaublich souveränen Kapitän Yildirim konnten die Gäste ausgleichen. Der Bader SV macht es gestern defensiv clever und verteidigte mit allen Spielern und wir liefen gegen eine Wand an.

 

In der Halbzeit wurden klare Worte gefunden und die Mannschaft sollte nun anders spielen. Dies gelang nur phasenweise, denn die Partie wurde auch ruppiger und der Schiedsrichter war mehrfach gefordert. 

 

Unsere Mannschaft wollte den Sieg und der Bader SV wollte hier nicht verlieren. So warfen beide Teams alles rein und dann war es mal wieder Hoffmann, der die Mannschaft erlöste. Nach einem wundervollen langen Ball verlängerte Peterson den Ball mit dem Kopf und Hoffmann nagelte das Ding rein. Gäste-Trainer Bouazza sagte nach dem Spiel: „Wenn man oben steht, fällt einem so einer dann mal vor die Füße“ und er hat recht. Alte Fussballweisheit.

 

Gestern hat die Mannschaft nicht immer das gezeigt, was sie kann und war manchmal zu fahrig, aber es war auch nicht einfach und dennoch stehen am Ende wieder drei Punkte auf dem Konto. Wahnsinn. 

 

Am kommenden Sonntag kommt die TGD Essen West an die Seumannstraße. Hier gibt es ein Wiedersehen, mit etlichen ehemaligen ESC´lern. Darauf freue ich mich sehr, aber es geht natürlich auch um drei Punkte. Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel. 


7:0 gegen Barisspor Essen

17.10.2021 I Seumannstraße

Tore: Hoffmann (3), Nasse, Madani, Güldogan, Eigentor

Am Sonntag waren die Trainer erneut gezwungen die Mannschaft umzustellen, aber das merkte man wieder nicht und das ist wahrscheinlich momentan unser größtes Plus. Einige Jungs haben sich vorab ESG gegen die TGD (2:3) angesehen, aber wichtig ist immer das eigene Spiel und da lieferte die Mannschaft wieder richtig ab. Zunächst rückte der Fussball etwas in den Hintergrund, denn vor dem Spiel fand eine Schweigeminute statt. Der Verein Barisspor Essen hat ein Mitglied verloren und natürlich schloss sich unser Verein der Schweigeminute an und wir wünschen Barisspor und seinen Mitgliedern alles Gute und die nötige Kraft.

 

Das Spiel ist eigentlich schnell erzählt, denn bereits nach 5 Minuten war klar, dass es hier nur in eine Richtung gehen kann und unsere Mannschaft ließ bis dahin schon zwei große Möglichkeiten liegen. Nach 9 Minuten war es Kai Hoffmann der den Torreigen eröffnete und für etwas Ruhe sorgte. In der 22. Minute zimmerte Julian Nasse den Ball in die Maschen und in der 39. Minute war es erneut Kai Hoffmann, der das 3:0 Halbzeitergebnis erzielte. Soweit so gut. Manni Schröder wäre aber nicht er selbst, wenn er nicht doch etwas finden würde, was man besprechen muss und er hatte recht: Unsere Mannschaft spielte oft zu langsam und wollte hier, mit wenig Aufwand maximalen Erfolg. Der Trainer machte klar, dass nicht funktioniert und die Mannschaft reagierte.

 

Es dauerte aber bis in die 60. Minute, als ein Eigentor das 4:0 bedeutete. In der 75. Minute wurde der eingewechselte Hassan Madani gut freigespielt und musste nur noch einschieben. Danach war es zum dritten Mal Hoffmann, der das halbe Duzend voll machte und unser Lieblings-Gamechanger Fatih Güldogan machte dann den Deckel drauf und setzte den Ball wunderbar in den „Knick“, so dass wir mit einem 7:0 vom Feld gehen können.

 

Was soll man bei dem Ergebnis sagen? Die Mannschaft ist weiterhin auf Platz 1. Liegt 2 punkte vor Croatia, aber uns allen ist klar, dass es nicht einfacher wird. Am kommenden Sonntag geht es in den Krupp-Park und wir treffen auf Alemannia Essen. Ab heute Abend wird darauf der Fokus liegen und nur das zählt.


4:2 gegen DJK SG Altenessen

11.10.2021 I Kulhofftraße 

Tore: Hoffmann (2), Yildirim, Peterson

In der letzten Woche (3:0 gegen den SC Türkiyemspor) war ich leider nicht anwesend, daher gab es keinen Bericht, aber gestern war ich vor Ort und möchte diesmal anders anfangen, da ich zwei Dinge gesondert hervorheben möchte.

 

1. Unsere Zuschauer: Das gestern war der Wahnsinn. Es waren etliche ESC-Anhänger in den Norden gefahren, um die Mannschaft zu unterstützen und ich glaube, dass hat die nötigen Prozentpunkte frei gesetzt, denn es zeigt den Zusammenhalt unseres Vereins und erinnert mich ein bisschen an die Zeit, als wir in der B-Liga um den Aufstieg spielten. Das gestern war ganz groß.

 

2. Unser Keeper Nico Fioretti: Schreibe ich über ein Spiel beschränke ich mich (zu) oft auf die Torschützen, auf vergebene Chancen oder auf starke Aktionen in der Defensive. Unsere Keeper kommen hier immer etwas zu kurz, aber gestern war es vor allem „Fio“, der uns den Sieg ermöglichte und mit starken Paraden ein sicherer Rückhalt war.

 

Unsere Mannschaft musste mal wieder auf etliche Stammkräfte verzichten und das Trainerteam war wieder zu Umstellungen gezwungen, aber es ist wie es ist und die Elf fing gut an und hatte die erste große Chance des Spiels. Allerdings waren es die Gastgeber die nach 7 Minuten, mit dem ersten Schuss in Führung gingen. Der Jubel wurde aber schnell gebremst, denn Kapitän Yildirim war zur Stelle und markierte, nur zwei Minuten später, den Ausgleich.

 

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine hitzige Partie und ein „Altenessen-Derby“, welches intensiv geführt wurde und Chancen auf beiden Seiten hatte. Es ging aber mit einem 1:1 in die Kabine.

 

Wir waren gezwungen hier bereits zu Wechseln und Niklas Berndt betrat den Platz. Er macht gestern ein riesen Spiel und war an etlichen offensiven und defensiven Aktionen beteiligt.

 

Beide Mannschaften wollten den Sieg, aber wir hatten hier das nötige Spielglück und konnten nach dem besten Spielzug des gesamten Spiels in Führung gehen. Man könnte meinen, dass wir das Spiel über die Außenbahn trainieren…Kai Hoffmann brauchte nur noch einschieben.

 

Die Gastgeber kamen aber auch zu sehr guten Möglichkeiten, aber wie gesagt: Gestern war Fioretti-Day. In der 74. Minute war es erneut Kai Hoffmann, der das 3:1 mit dem Kopf erzielte. Jetzt war der Jubel groß und es sah ganz gut aus. Allerdings kam die SGA nach nur 1 Minute erneut zum Anschluss und es hätte kribbelig werden können.

 

Hätte, denn nur zwei Minuten später setzte Peterson zu einem Solo an und vollendet zum 4:2 Endstand.

 

Aufgrund der Leistungssteigerung in Halbzeit 2 und der Tatsache, dass die Mannschaft hier den nötigen Willen an den Tag gelegt hat, geht der Sieg in Ordnung. Die Mannschaft ist weiterhin ungeschlagen und aktuell alleiniger Tabellenführer. ABER (ich weiß das nervt einige) es ist eine Momentaufnahme und es muss konzentriert weiter gearbeitet werden. Die letzte Trainingswoche war nicht so gut und das hat man in der ersten Halbzeit gemerkt. In der zweiten Halbzeit haben die Jungs dann endlich verinnerlicht, dass man nichts geschenkt bekommt und hat das Spiel dann so angenommen, wie man es annehmen muss. 

 

Am kommenden Sonntag geht es dann zuhause gegen Barisspor Essen.


4:1 gegen AL ARZ Libanon

27.09.2021 I Seumannstraße

Tore: Secign, Benvenuti (2), Dornseiff 

Am vergangenen Sonntag hatte unsere #Erste die Zedern von der Bäuminghausstraße zu Gast und Trainer Ibo Ramadan hat sich wahrscheinlich einen anderen Saisonstart gewünscht, denn die Vorbereitung der Gäste war gut, aber dennoch musste der Umschwung nicht gegen und gelingen.

 

Unsere Mannschaft fand eine gut vorbereitete Kabine vor und musste sich „nur“ auf das Spiel konzentrieren. Das Trainerteam mahnte zur Vorsicht, denn es ist klar, dass man nichts geschenkt bekommt. Mutmaßlich hatten die Jungs das auch verinnerlicht, denn wir begannen sehr stark und nach 11 Minuten führten wir mit 2:0. Secgin und Benvenuti, per Strafstoß, hatten unsere Mannschaft in Führung gebracht. Ähnlich wie in der Vorwoche ließen wir dann aber wieder nach und machten den Gegner stark, der nach 21 Minuten ausgleichen konnte. Die Gäste hatten nach 25 Minuten bereits drei Mal gewechselt und scheinbar brachte unsere Mannschaft das durcheinander.

 

Nach der Pause wollte man wieder anders agieren und in der 47. Minute hätte es auch Strafstoß geben können, der Schiedsrichter sah das Foulspiel aber knapp außerhalb und der Freistoß landete am Pfosten. Im Gegenzug war es unser Keeper Nico Fioretti, der unsere Mannschaft zwei Mal bärenstark vor dem Ausgleich bewahrte.

 

Nach 64 Minuten war AL ARZ nur noch zu zehnt, aber das merkte man zunächst nicht. Die Gäste ließen in einer intensiven und emotionalen Partie nicht nach. Es dauerte bis in die 82. Minute, als erneut Elfmeter für uns gab und Benvenuti, mit dem 3:1, für Ruhe sorgte, denn nun spielte unsere Mannschaft souveräner und der starke Dornseiff konnte sogar noch auf 4:1 erhöhen, was dann auch der Endstand war und die nächsten drei Punkte bedeutet.

 

Wir müssen noch wacher und noch „geiler auf Tore“ sein, dann können wir solche Spiele auch eher entscheiden und müssen nicht bis zum Schluss zittern, aber im Großen und Ganzen ist das noch jammern auf hohem Niveau.


3:2 gegen Adler Union Frintrop

20.09.2021 I Wasserturm

Tore: Secign, Benvenuti (HE.) und Hoffmann

Leider hatte ich in den letzten Wochen nicht immer so viel Zeit, so dass es zu den Spielen gegen den SV Borbeck (Kreispokal) und gegen die SF Niederwenigern keine Berichte gab.

 

Am Sonntag ging es zum Wasserturm zur 2. Mannschaft von Adler Union und nach etlichen Urlauben standen fast alle Spieler zur Verfügung. Stock (krank), Hinzke (krank), Nasse (Urlaub), Berndt (Urlaub) und Siemieniecki (Sperre) fehlten dem Trainerteam aber dennoch.

 

Unsere Mannschaft wurde mal wieder etwas verändert, aber legte los wie die Feuerwehr und nach drei Minuten zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Handspiel. Leider habe ich das nicht gesehen, denn mein Kaffee war noch warm und wollte ausgetrunken werden. Benvenuti verwandelte aber sicher zur Führung. Bereits vier Minuten später spielten wir einen sehr guten Angriff, Hoffmann ließ durch und Secgin traf zum 2:0. Nach 7 Minuten. Unglaublich. Wir hätten sogar noch deutlicher führen können, aber gingen leider wieder  sehr verschwenderisch mit den Chancen um.

Wir befinden uns noch immer in der eigentlichen Anfangsphase und nach 11 Minuten spielen wir den Ball nicht konsequent hinten raus und der Gastgeber geht energisch zu  Werke, gewinnt den Ball und verkürzt auf 1:2. Hier kann man vielleicht sogar Foul pfeifen, aber selbst Schuld, denn so Fehler werden einfach bestraft.

 

Das Tor war dann auch zugleich der Halbzeitstand und Trainer Schröder entschied sich für zwei Wechsel. Ekin und Örnek ersetzten Hermes und Parisis. Beide sollten noch eine Rolle spielen, denn Ekin kurbelte das Spiel an, auch wenn er ungewohnter Weise auf der Doppel-Sechs agierte und Örnek war in einer unschönen Szene involviert.

 

Secgin, Güldogan und Hoffmann hatten noch Chancen auf weitere Treffer, aber zunächst war es Kai Hoffmann, der nach 67 Minuten vermeintlich den Deckel drauf machte und zum 3:1 traf. In der 70. Minute sah ein Adler Union Spieler rot, nachdem er gegen Örnek wohl zu hart einstieg.

Und jetzt spielten fast nur noch die Gastgeber und Ekin traf einen Angreifer am Fuss und der Schiedsrichter zeigte zu recht auf den Punkt. Der Strafstoß wurde dann sicher verwandelt, aber sorgte am Ende nur noch für Ergebniskosmetik.

 

Unser Keeper Nico Fioretti vereitelte im Spiel einige Chancen der Gastgeber, aber am Ende geht der Sieg in Ordnung. Die meisten Chancen haben gestern wohl wir verballert, aber daran werden wir arbeiten. Die Mannschaft hat nun 13 Punkte und führt die Liga weiter an. Die Jungs wissen, dass sie nichts geschenkt bekommen und am kommenden Sonntag kommt mit AL ARZ  eine Mannschaft an die Seumannstraße, die noch gar nicht richtig in der Saison ist und ihr Potential noch  nicht ausgeschöpft hat. Das wird wieder kein leichtes Spiel, aber bis dahin genießen wir den Moment und nutzen die zwei Trainingseinheiten, um uns bestmöglich vorzubereiten. 


1:0 gegen ESG 99/06

05.09.21 I Hubertusburg 

Tor: Siemieniecki

Ich spiele schon ganz lange Fussball, habe ein paar Mannschaften trainiert und komme mir daher manchmal vor, wie „Mr. 3:1“. Das gestern hat aber alles, was ich glaubte in Bezug auf Fußball zu wissen, über den Haufen geworfen.

 

Es waren nicht alle Mann dabei, es saßen nur drei Jungs auf der Bank und dennoch merkte man von Beginn an diese besondere Stimmung. Nach den Siegen in den ersten beiden Spielen ging es nun gegen die Mannschaft, die in der abgebrochenen Saison vor uns stand und wo wir sehr unglücklich mit 1:2 verloren hatten. An all das erinnerte Trainer Schröder vor dem Spiel.

 

Der Spielbeginn ging aber ganz klar an die ESG, denn unsere Jungs waren zu fahrig, spielten keinen Fussball, sondern agierten nur mit langen Bällen, die die ESG danken entgegen nahm. Die ersten beiden großen Chancen waren ebenfalls dem Gastgeber zuzuschreiben, aber dann bekamen wir einen Freistoß im Halbfeld. Den langen Ball ließ der Keeper fallen und Kai Hoffmann drückte den Ball über die Linie. Der Torwart hatte weder die Hände am Ball noch wurde er getroffen und dennoch entschied der Schiedsrichter auf Foul.

 

Es war ein aggressives Spiel, mit Fouls auf beiden Seiten, wobei die meisten gepfiffenen von uns kamen, weil wir oft einen Schritt zu spät waren und ESG ein wirklich gutes Pressing spielte. Als Sportsmann muss man auch anerkennen, wenn der Gegner besser ist. Dennoch gingen wir mit einem 0:0 in die Pause.

 

Nach der Pause dann ein ähnliches Bild, aber jetzt waren wir doch etwas präsenter, auch wenn wir nur eine Mini-Chance durch Benvenuti hatten. Die größte Chance bekam wieder die ESG, aber der eingewechselte Dornseiff hatte keine Lust auf einen Rückstand und rettete auf der Linie. Nach 75 Minuten mussten wir M. El-Zein verabschieden, der die Gelb/Rote Karte sah und wenn man sich das Spiel ansieht, die Chancen und die Tatsache, dass wir ein Mann weniger sind, dann weiß man eigentlich, dass es hier nicht viel zu holen gibt. Die verbliebenen 10 Mann sahen das aber anders und wehrten sich, mit allem was da war.

 

80. Minute. Ecke ESC. Der Ball segelt auf den ersten Pfosten und Lukasz „Piątek“ Siemieniecki steigt am höchsten und köpft den Ball ins Tor. Nur noch jubel. Wir führten. Unglaublich.

 

Aber 10 Minuten, plus Nachspielzeit können lang sein. Vor allem, mit einem Mann weniger. Irgendwie schafften wir es aber die Zeit rumzukriegen. Die beiden Stürmer Hoffmann und Benvenuti agierten auf der Doppel-Sechs, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Fioretti war ein ganz sicherer Rückhalt, vorne liefen Nasse und Peterson jeden Ball nach, denn jeder Ballgewinn brachte wertvolle Sekunden und S. El-Zein, Berndt, Güldogan, Hermes und alle anderen warfen sich in alles, was kam und als der Schiedsrichter abpfiff kannte der Jubel keine Grenzen mehr und es schallte „Preußen Essen“ durch die Hubertusburg. 

 

Wir sind gestern nicht aufgestiegen und haben nichts erreicht, aber das man so einen Sieg so bejubelt sei den Jungs gegönnt. Drei Spiele, 9 Punkte und 14:0 Tore sind eine tolle Momentaufnahme und von mir aus kann es so weitergehen – da habe ich lieber keine Ahnung. 


6:0 gegen FC Saloniki

29.08.21 I Seumannstraße 

Tore: Hoffmann (3), Benvenuti, Secgin, Peterson

Die große Frage war, was der Auftaktsieg aus Vorwoche wert war, denn Vogelheim hatte nur wenig bis gar keine Torchancen und so stand, nach einer guten Trainingswoche, der nächste Gegner vor der Tür. Diesen hatte sich ein Großteil der Mannschaft am Mittwoch angesehen und wie immer, wenn es gegen unsere griechischen Freunde geht, weiß man nicht so richtig, was passieren wird.

 

Im Vergleich zur Vorwoche gab es verschiedene Umstellungen. Siemieniecki rückte, nach seinem Urlaub, in die Mannschaft, weil P. Potocnik jetzt in den Urlaub ging und weitere Umstellungen sind damit zu begründen, dass jeder Spieler wichtig ist und Einsätze bekommen soll. Auch, wenn man, trotz fünffacher Wechselmöglichkeit, mal nicht zum Einsatz kommt darf man den Kopf nicht hängen lassen.

 

Zu Beginn des Spiels wirkte unsere Mannschaft etwas unruhig. Keine Ahnung, ob es an der Favoritenrolle lag, aber so richtig kamen wir nicht ins Spiel und waren zu hektisch. Und dennoch zeigte unsere Mannschaft dann, dass man auch in komplizierten Situationen mit ihr rechnen kann, denn nach 11 Minuten machte Kai Hoffmann das 1:0. Und der Jubel unserer Anhängerinnen war noch nicht abgeklungen, da traf unsere Nr. 11 erneut und nach 15 Minuten stand es 2:0. Unsere Mannschaft ließ dem Gegner keine Möglichkeit zu eigenen Chancen zu kommen und konnte nach einem guten Spielzug über die linke Seite auf 3:0 erhöhen, da Hoffmann uneigennützig auf Secgin ablegte, der vorher noch eine riesige Kopfballchance vergab und jetzt aber locker einschob.

 

Es hätte auch eine noch deutlichere Führung geben können, denn Madani (Pfosten) und Benvenuti scheiterten zunächst, aber dann war unser kleiner Ballkünstler Benvenuti da und vollendete einen guten, schnellen Angriff, indem er drei Verteidiger und den Keeper umkurvte. 4:0 zur Pause ist schon mal eine Ansage.

 

Nach der Pause wirkte unsere Mannschaft wieder etwas fahrig und hat gefühlt zwei Gänge runtergeschaltet und es sollte dauern bis wieder etwas Nennenswertes passierter. Stattdessen musste Keeper Fioretti mehrmals aus dem Tor, um den Ball zu klären, aber wirklich brenzlig wurde es nur einmal und so konnte unsere Truppe in der 72. Minute auf 5:0 erhöhen. Erneut war es Kai Hoffmann, der für unseren ESC traf. Nach einer Freistoßflanke von Madani war er mit dem Kopf zur Stelle.

 

Unser Jungspund Evaristos Peterson war es dann, der den Ball wunderbar serviert bekam und zum 6:0 Endstand einschieben konnte. 

 

Jetzt sind noch 2 Dinge wichtig: Kaan Örnek, gestern als Außenverteidiger im Einsatz, war der meistegefoulte Spieler und sah nach dem Spiel aus, als wäre er durch einen Dornenbusch gerannt und dann waren nicht alle zufrieden, wenn sie ausgewechselt oder spät eingewechselt wurden, aber das ist ein gutes Zeichen. Alle wollen alles geben und Erfolg haben, was wirklich gut ist, denn am kommenden Sonntag geht es an die Hubertusburg zur ESG. Die Mannschaft war vor der Pause Spitzenreiter und wir haben damals 2:1 verloren. Unglücklich, aber jetzt ist eine neue Saison und wir freuen uns auf ein weiteres tolles Spiel unserer Mannschaft. 


7:0 gegen Vogelheimer SV II

22.08.21 I Lichtenhorst

Tore: Hoffmann (3), Benvenuti, Parisis, Berndt, Madani

„Von einer erfolgreichen Vorbereitung kann man sich nichts kaufen!“ Das wurde immer wieder vom Trainerteam betont und man durfte gespannt sein, wie die Mannschaft das umsetzen wird. Im letzten Testspiel gab es einen überraschen deutlichen Sieg beim Bezirksligisten SC Frintrop und natürlich bestand die Gefahr, dass man etwas überheblich wird.

 

Das war zwar nicht der Fall, aber dennoch waren die ersten Minuten nicht so, wie man es sich vorgestellt hat. Nach 13 Minuten wurde es dann besser, weil über die Außenbahn gespielt wurde und Benvenuti Stürmer Hoffmann butterweich anspielte und wir, dank eines Kopfballtores, in Führung gehen konnten. Unsere Mannschaft war klar spielbestimmend, aber im letzten Drittel nicht konsequent genug. Zumindest bis Benvenuti auf 2:0 erhöhte. Vorher gab es viele unnötige lange Bälle, Ballverluste und wir waren zu langsam, aber das ist diesmal jammern auf einem ganz hohen Niveau.

 

Die Trainer fanden in der Pause die richtigen Worte, denn hinten ließen Potocnik und Yildirim weiterhin nichts anbrennen und Kai Hoffmann hatte noch ein bisschen Bock und traf noch zwei Mal. Wichtig ist aber hier herauszustellen, dass er nur treffen kann, wenn alles andere funktioniert und er Vorlagen bekommt, wie die von Kenan Secgin, der zwei Tore vorbereitete.

 

In der 60. Minute war es dann der ehemalige Vogelheimer Hassan Madani, der mit dem 5:0 den Deckel drauf machte. Allerdings ließ der ESC nicht nach. Mirko Parisis, per Strafstoß und Niklas Berndt schraubten das Ergebnis in die Höhe und Fatih Güldogan hätte auch noch Tore beisteuern können, aber das wäre dann auch zu viel des Guten.

 

Die Mannschaft zeigte für das 1. Spiel eine ansprechende Leistung. Keeper Fioretti (Foto) war weitestgehend ohne Beschäftigung und seine Vorderleute waren alle bemüht, so dass wir nach dem 1. Spieltag der erste Tabellenführer der Saison sind. Kann man sich auch nichts von kaufen, aber sieht zumindest für eine Woche gut aus.

 

 

Am kommenden Sonntag steht dann das erste Heimspiel gegen den FC Saloniki an und wir freuen uns wahnsinnig endlich wieder ein Pflichtspiel zuhause bestreiten zu können.