SPIELBERICHTE.

Hier werden wir nach jedem Spiel einen Spielbericht veröffentlichen. Wir versuchen diese Berichte immer so neutral, wie möglich zu gestalten. Sollte es mal nicht so rüberkommen bitten wir dies zu entschuldigen. Dennoch werden wir jeden Gegner mit Respekt behandeln und in den Berichten niemanden verunglimpfen. 


Tura 86 : ESC Preußen 2:2

15.04., Krupp-Park

Tore: Caliskan, D. Liedkte

 

Endlich konnte ich mir mal wieder ein Spiel der 1. Mannschaft ansehen. Das Wetter spielte mit und die Sucuk-Brötchen waren weltklasse. Das war dann leider aber auch einer der wenigen, positiven Lichtblicke.

 

Unsere Mannschaft sollte nach den Spielen gegen die SGA und auch gegen Dellwig gewarnt sein. Man darf in dieser Liga niemanden unterschätzen, auch nicht den Tabellenletzten. Tura macht ein ordentliches Spiel und versuchte alles, aber wir ließen den Gastgeber auch zu viel gewähren. In der Anfangsphase war es mehrfach Sultan Allouche, der unsere Mannschaft im Spiel hielt. Der junge Keeper machte seine Sache mehr als ordentlich.

 

Von uns kam nicht allzu viel, denn der Ball wurde zu unsauber gespielt, sprang weg oder wir verdribbelten uns. Es war also auch nicht verwunderlich, dass Tura in der 35. Minute in Führung ging. Das war zu diesem Zeitpunkt auch nicht unverdient, aber die Freude sollte nicht lange halten. Kurz vor der Pause gab es Freistoß für uns. Diesen verwandelte Orhan Caliskan trocken. Als sich alle auf ein Remis einstellten wollte Damian Liedtke den Keeper überlupfen, aber der Schnapper brachte die Hand noch an den Ball.

 

Nach der Pause war unsere Mannschaft phasenweise besser im Spiel und kam zu mehr Abschlüssen. Aber auch hier war nichts zwingendes dabei. Irgendwie wollte uns heute nicht so viel gelingen, aber der eingewechselte Tobi Vossbeck marschierte nach vorne und wurde gefoult. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter.

 

Damian Liedtke trat an und der eingewechselte Keeper, der wohl eher ein Feldspieler ist, parierte nicht nur diesen, sondern auch den Nachschuss. Tura kam dann zur nächsten dicken Chance, aber weil ein Angreifer einen Schuss vor der Linie berührte entschied der Schiedsrichter auf Abseits.

 

In der 85. Minute verabschiedete sich einer unserer Spieler mit Gelb/ rot zum Duschen. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Nur drei Minuten später war es dann so weit und Tura ging in Führung. Nachdem Kapitän Nico Käßmann verletzungsbedingt nicht mehr weiterspielen konnte waren wir nur noch zu neunt, aber Tura schaffte es nicht die etlichen Konterchancen sauber auszuspielen und wir hatten, in Form von Pato Benvenuti, zwei knappe Abseitsentscheidungen gegen uns. Aber dann war es wieder Damian Liedtke, der unsere Mannschaft zum jubeln brachte und in der 93. Minute ausgleichen konnte.

 

Wir haben nicht gut gespielt, aber am Ende einen Punkt mitgenommen. Wir sind uns nicht sicher, warum Tura so weit unten steht und drücken Euch für die letzten Spiele die Daumen. Heute war definitiv mehr für Euch drin, aber wir haben dann mit 9 Mann eine tolle Moral bewiesen und auf diesen Fakt bin ich dann doch etwas stolz.

 


DJK Dellwig : ESC Preußen 3:5

29.03., Am Sommerbad

 

Tore: Yildirim, Caliskan, Parisis, Benvenuti, D. Liedkte

Ich konnte nicht beim Spiel der Ersten sein, weil ich selber in der Zwoten gespielt habe,daher fällt der „normale“ Bericht aus.

Das heißt, dass heute alles ein bisschen kürzer ist.

 

Unsere 1. Mannschaft wollte die Niederlage gegen die SGS vergessen machen, aber wie Dellwigs Vorsitzender, Pascal Doll, richtig erkannt hat: Unsere Mannschaft hat zwei Gesichter und kann an guten Tagen jeden schlagen, aber an schlechten Tagen… Auch gestern sahen wir wieder beide Gesichter der Mannschaft.

 

Zunächst gingen wir durch Yildirim 1:0 in Führung, was mich sehr freut, da auch er in der Vorwoche nicht gute spielte, aber dann passierte etwas unglaubliches und unsere Mannschaft lag gegen Dellwig erneut mit zwei Toren in Rückstand und ging mit einem 1:3 in die Pause. Die Trainer entschieden sich direkt zwei Mal zu wechseln und das sollte dann auch direkt etwas bringen. Erst verkürzte Orhan Caliskan und dann traf der eingewechselte Mirko Parisis zum Ausgleich. Wenn es jemand verdient hat, dann er. Seit Wochen spielt er sehr gut und nun hat er sich endlich einmal belohnt.

 

 

In der 77. Minute wurde der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt, denn Benvenuti traf zum 4:3 für uns. Wahnsinn. Eine tolle Moral, die die Mannschaft an den Tag legte und in der 90. Minute war es dann Mr. Zuverlässig Damian Liedtke, der den Sack endgültig zu machte.


 SG Schönebeck : ESC Preußen 5:1

25.3. Ardelhütte

 

Tor: Poschwatta

Bei gutem Wetter mussten die Trainer Umstellungen vornehmen, da D. Liedtke und Vossbeck nicht da waren. Unser Kader ist aber groß und ausgeglichen genug, um eine sehr gute Mannschaft auf den Platz zu bringen und dann haben wir auch noch eine starke Bank.

 

Die Anfangsphase war von beiden Teams eher behäbig. Allerdings nur 6 Minuten lang, denn nach einem Freistoß von der Mittellinie taucht Torjäger Ibrahim frei vor unserem Tor auf und nimmt das Geschenk dankend an.

 

Unsere Mannschaft war auch nach 10 Minuten noch nicht richtig da und es gab die zweite Chance für die SGS.

Aber nur eine Minute später spielt Caliskan einen langen Ball auf Poschwatta, der mit einem schönen Lupfer den Ausgleich erzielt. Nun waren wir etwas wacher und präsenter. Allerdings nicht wach genug, denn in der 14. Minute spielt die SGS einen schönen Angriff und geht erneut in Führung.

 

Poschwatta hatte dann den Augleich auf dem Fuss, aber kam nicht richtig hinter den Ball. Der Zugriff gelang nun nicht mehr richtig und wir verstrickten uns in unnötigen Fouls.

 

Pierre Prell kam dann zu voreilig aus dem Tor und traf den Angreifer, so dass der Schiri zu Recht auf den Punkt zeigte. 1:3.
Und es waren erst 21 Minuten gespielt.

 

Danach verflachte die Partie etwas und unsere Mannschaft war damit beschäftigt sich in der Partie einzufinden.

In der 37. Minute gab es dann den nächsten Nackenschlag und wir lagen 1:4 hinten. Man muss sagen, dass wir bis hierhin zu schwach waren und jeder Fehler gnadenlos bestraft wurde.

 

Mit einem 1:4 ging es dann auch in die Kabine und die Zuschauer waren verwundert, dass unsere Jungs so wenig im Spiel waren.

 

Die erste Chance hatte wieder die SGS, aber auch wir hatten endlich einen Abschluss. In der 54. kamen wir zu einer Doppelchance, aber der letzte Pass saß nicht. Auch kurz danach als Benvenuti das Spiel ankurbelte.

Jetzt konnte man sich auch unser Spiel besser ansehen, denn die Jungs wollten es besser machen. Das merkte man. Allerdings standen wir immer noch sehr offen.

 

Alles in Einem gelang hier fast gar nichts. Alle knappen Entscheidungen liefen gegen uns und die SGS spielte einfach besser und wir waren in vielen Bereichen zu schwach.

 

Kaan Örnek spielte dann nochmals einen Pass in die Box, der aber zur Ecke geklärt wurde.

Das Positivste an dem Spiel war das wir bis in die 77. Minute kein Gegentor mehr bekommen haben und besser standen. Robin Kropp konnte nochmals in höchster Not klären und die SGS traf die Latte.

 

Bei uns blieben Chancen Mangelware. Samir El Zein schoss den Ball über das Gehäuse. In der 85. Minuten haben wir einen Freistoß, der direkt geklärt wird und zu einem Konter führt. Den die SGS zum 5:1 abschließt.

Eine verdiente Niederlage, da die SGS in allen Belangen die bessere Spielanlage hatte. Jetzt gilt es noch vorne zu schauen und aus einem solchen Spiel zu lernen.

 

 


ESC Preußen : FC Stoppenberg 6:1

18.03.2018, Seumannstraße

 

Tore: Liedtke (3), Poschwatta (2), Yildirim

Nach der Niederlage gegen die SG Altenessen war unsere Mannschaft heute in der Pflicht. Der Treffpunkt wurde auf 10:30 Uhr gelegt, um gemeinsam zu frühstücken und bereits da war die Stimmung sehr gut. Aufgrund der Trainingswoche stellten die Trainer personell etwas um und so kamen mit Yildirim und Liedkte zwei der drei Torschützen zurück in die Startelf. Außerdem war Kapitän Nico Käßmann wieder dabei und zeigte direkt wieder eine ordentliche Leistung.

 

Anders als in der Vorwoche agierte unsere Mannschaft heute in den ersten Minuten viel druckvoller und hatte direkt erste Chancen durch Poschwatta und Parisis. In der 8. Minute war es dann aber Damian Liedtke, der für Jubel sorgte. Der Torjäger hatte in der letzten Woche schon angekündigt, dass heute entscheidend sein wird und er sollte recht behalten, denn drei Tore und zwei Vorlagen sprechen eine deutliche Sprache. Nach 16 Minuten spielte Orhan Caliskan einen Sahneball auf Liedtke, der gekonnt querlegt und Poschwatta muss nur noch einschieben.

 

Das Spiel begann also, wie in der Hinrunde, mit vielen Toren.

Kurz darauf muss es einen Elfmeter geben, denn der starke Vossbeck wird im Strafraum gefällt, aber es gibt nur Freistoß, der nichts einbringt. In der 27. Minute hatte der FC Stoppenberg dann ein Gastgeschenk dabei und ermöglicht Poschwatta so die 3:0 Führung. Allerdings ließen wir dann etwas locker und kassierten den 1:3 Anschluss, der dann auch den Pausenstand markierte.

 

Nach der Pause kam der Gast stärker aus der Kabine und kam direkt zu Chancen. Einmal lenkt Prell den Ball an den Pfosten und bei einer anderen Chance trifft der Angreifer das leere Tor nicht. Die Gegenwehr der Stoppenberger beschränkte sich aber auf 15 Minuten, denn dann waren unsere Akteure wieder voll da und vor allem Lars Anhalt und Orhan Caliskan kurbelten das Spiel immer wieder an und versuchten mit klugen Pässen das Spiel zu eröffnen.

 

In der 60. Minute wurde dann Mustafa Yildirim geschickt und konnte überlegt ins Eck einschieben, so dass das Spiel entschieden war. Nur 7 Minuten später eröffnet erneut Caliskan einen schönen Spielzug, der über Anhalt und Poschwatta und Anhalt bei Liedtke landet und dann wieder „Boom Boom Boom“ – 5:1.

 

In der 80. Minute fand die sehr gute Mannschaftsleistung dann den Abschluss, indem Liedkte seinen dritten Treffer markierte und den Endstand herstellte.

 

Über weite Strecken war es eins ehr gutes Spiel, aber es gab immer Phasen, indem wir den Gast zu viel Raum ließen und auch vorne nicht konsequent genug waren. Zu oft versuchen wir den Ball ins Tor zu tragen, aber dennoch war es eine sehr gute Mannschaftsleistung und auch die beiden Innenverteidiger C. Liedtke und Robin Kropp waren da, wenn man sie brauchte.

Mein persönliches Highlight war der erneute „Matrix-Kopfball“ von Kaan Örnek. Leider kam er nicht ganz hinter den Ball, aber zeigte wie die beiden anderen Einwechselspieler Beckmann und El-Zein, dass man mehr als 11 Spieler braucht um etwas zu gewinnen. 


DJK SG Altenessen : ESC Preußen 2:0

Sonntag, 11.08.2018, Kuhlhoffstraße

 

Tore: -

Die 1. Mannschaft bleibt im zweiten Spiel hintereinander ohne Torerfolg. Gegen die TGD Essen West konnte man aber noch von einer guten Leistung sprechen. Am Sonntag ging es gegen den Tabellenletzten und vielleicht hatten das einige im Hinterkopf.

Am Ende muss man sagen, dass man völlig verdient verloren hat. Die Vorgaben der Trainer wurden, wenn überhaupt, nur bedingt umgesetzt und Chancen waren komplette Mangelware. Seit Tagen wurde auf Standardsituationen hingewiesen, denn mit Laschke und Rolnik hat die SGA zwei immens kopfballstarke Spieler in den Reihen und was passiert? Das 0:1 erzielt Rolnik nach einem Standard.

 

Insgesamt sahen die Zuschauer ein nickeliges und emotionales Spiel.

 

Für uns gab es zwei spielentscheidende Szenen: In Halbzeit 1 spielt ein bereits verwarnter Spieler den Ball mit der Hand und hätte eigentlich des Feldes verwiesen werden müssen, aber der Schiedsrichter sah es anders und SGA Trainer Christian Rolnik wechselte den Spieler dann ganz schnell aus. Die 2. Szene ereignete sich in der 90. Minute: Rene Beckmann wird im Strafraum ganz klar gefoult, der Schiedsrichter pfeift, zeigt auf  den Punkt und gibt dann Abstoß, weil der Ball wohl im Aus war. Im Gegenzug läuft unsere Mannschaft dann in einen Konter und muss das 0:2 hinnehmen.

 

Wir wollen uns aber nicht an den beiden Situationen aufhängen, denn insgesamt war es eine unheimlich schwache Leistung, die zu einer Niederlage führt, die vielleicht genau richtig kommt. Nach 7 Punkten aus den ersten drei Spielen wurde der Ein oder Andere vielleicht übermütig. Das sollte nun vorbei sein, denn man hat gemerkt, dass jeder jeden schlagen kann und auch wenn es viele Foulspiele gab hat die SGA einfach alles in die Waagschale geworfen und behält die drei Punkte völlig verdient.

 

Der Bericht ist aus einem einfachen Grund nicht so aufgebaut wie sonst, denn wirkliche Chancen waren nicht zu sehen. El Zein, mit einem Schuss über das Tor, der eingewechselte Liedkte und Caliskan waren die einzigen Schüsse, die Richtung Tor gingen und wenn ich jetzt etwas vergessen habe, dann tut es mir leid.

 

 

Wir werden nun die Trainingswoche nutzen, um uns auf den FC Stoppenberg vorzubereiten. Eine Partie in der wir hoffentlich wieder die starke Seite unseres ESC sehen werden.


ESC Preußen : TDG Essen West 0:0

Sonntag 04.03.18. 

Tore: -

Heimspiel an der Seumannstraße. Mit dem heutigen Gegner TGD Essen West kam die Überraschung der Hinrunde an die Seumannstraße und man muss sagen, was Trainer Herrmann und der sportliche Leiter „Emme“ auf die Beine gestellt haben ist schon klasse.

 

Der Rückrundenstart verlief, mit zwei Remis, dann nicht so erfolgreich, aber dennoch waren die Rollen klar verteilt: Nach zwei Siegen wollten wir befreit aufspielen und die TGD brauchte die Punkte, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren.

 

Erneut änderten die Trainer die Aufstellung auf verschiedenen Positionen. Unter anderem stand Orhan Caliskan wieder in der Startelf. In der letzten Woche hatte er nach seiner Einwechslung maßgeblichen Anteil am Sieg, denn er bereitete zwei Tore vor und hatte eine starke Trainingswoche. Die Anfangsphase verlief sehr vielversprechend und wir begannen sehr durckvoll. Der letzte Pass wollte aber noch nicht ganz gelingen.

 

Danach traute sich auch TGD nach vorne, aber die Abwehr, die heute aus Kropp, C. Liedtke, Kapitän Käßmann und Yildirim bestand, stand sehr gut.

 

Die erste echte Chance hatte Caliskan, mit einem satten Fernschuss. Der Keeper war aber zur Stelle. Zwei Minuten später setzte Parisis einen Kopfball über das Gehäuse. TGD fand bisher nicht ins Spiel. Die Zuschauer an der Seite zeigten sich überrascht, wie gut unsere Mannschaft in der ersten halben Stunde agierte, besonders der sportliche Leiter Ömer Caliskan zeigte sich zufrieden. Das einzige, was fehlte war ein Tor.

 

Lars Anhalte machte eine gute Partie und versuchte immer wieder das Spiel anzukurbeln. Es ging mit einem 0:0 in die Pause und bis auf den Spielstand konnte man sehr zufrieden sein. Aber davon kann man sich nichts kaufen.

 

Zur Pause musste Parisis runter und El Zein kam in die Partie. Die erste Chance hatten wieder unsere Jungs. Caliskan setzte einen Lupfer über das Gehäuse. Aber auch TGD hatte nun eine Chance, aber Keeper Allouche war zur Stelle. Der A-Jugend Keeper wurde für seine gute Trainingsleistung belohnt. Die Partie wurde ausgeglichener und der Gast wurde mutiger.

 

In der 62. Minute gab es dann einen Freistoß für TGD. Dieser ging aber knapp drüber. Unsere Mannschaft war nun nicht mehr ganz so gut im Spiel. Versuchte aber weiterhin mitzuspielen. Die Partie war dann etwas ausgeglichener und beide Manmschaften es nicht mehr zwingend zu werden.

 

Auch die Schlussviertelstunde war nicht berauschend, sondern von viel Klein-klein geprägt. Ein Remis wäre 5 Minuten vor dem Ende ein gerechtes Ergebnis. In der 91. Minute gab es einen Freistoß für TGD, der aberauch nichts mehr einbrachte.

 

Das Spiel endete aber noch nicht, denn ein Gästespieler sah in der 92. Minute noch Rot, wegen eines Foulspiels.

Robin Kropp hätte dann fast noch das Siegtor erzielt. Verfehlte aber knapp.

 

So endet das dritte Spiel ungeschlagen.


AL ARZ Libanon : ESC Preußen 1:3

25.02.18, BSA Hövelstraße

Tore: Örnek (28.), Poschwatta (63., 70.)

Vorab muss ich sagen, dass der Bericht heute vielleicht etwas kürzer wird, denn es war zu kalt, um auf dem Handy vorzuschreiben. Die Sonne schien zwar, aber meine Güte war das kalt. Aber genug gejammert – nun zum Spiel.

 

Die Trainer entschieden sich für einige Umstellungen. Der Doppeltorschütze aus der Vorwoche Damian Liedtk fand sich genauso auf der Bank wieder, wie Caliskan. Für die beiden begannen Örnek, der im Winter vom Tus Holsterhausen zu uns kam und Poschwatta. Wie man oben schon sehen konnte sollte sich das gelohnt haben.

 

Unsere Mannschaft versuchte von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen, aber AL ARZ hielt gut dagegen. Leider in einer Situation „so gut“, dass Henning Stock ausgewechselt werden musste. Schade, denn in der Vorwoche war er noch einer der besten. Für ihn kam die „Maschine“ Kazim Kartal ins Spiel.

 

Es sollte aber bis zur 28. Minute dauern bis es das erste Mal Grund zum Jubeln gab. Der aufgerückte C. Liedtke legte eine Flanke mit dem Kopf auf Neuzugang Kaan Örnek, der aufgrund seiner Größe, nicht gerade ein Kopfballungeheuer ist. Dennoch bugsierte er den Ball im „Matrix-Stil“ per Kopf über die Linie. Wahnsinn. Leider sollte es nur 8 Minuten reichen, denn AL Arz brachte einen Freistoß auf das Tor und Keeper Prell bekam den Ball nicht zu fassen und sah leider nicht gut aus. 1:1.

Halbzeit. Ab in die Kabine. Endlich warm.

Der Trainer wollte aber mehr sehen und forderte mehr Aggressivität und eine schnellere Spielweise. Unsere Mannschaft nahm sich dies zu Herzen und steigerte sich enorm. Zwischenzeitlich sah das nach richtig gutem Fussball aus. Mit wenigen Kontakten wurde nach vorne gespielt und AL Arz konnte sich kurz nach der Pause kaum befreien. Wir brachten nacheinander drei Ecken in den Strafraum und bei der letzten steht Poschwatta blank und nickt zum 2:1 ein. Eigentlich auch kein Riese, aber „es gibt nichts, was Poschi nicht kann“.

 

Nur wenige Minuten später wurde es erst brenzlig als AL Arz einen guten Angriff spielte und 5 Meter vor dem Tor frei zum Schuss kam, aber diesmal war Prell überragend zur Stelle.

 

In der 70. Minute war es wieder Poschwatta, der steil geschickt wurde und zum 3:1 vollstreckte. Das sollte es doch gewesen sein, oder? AL Arz kann man den Willen nicht absprechen, aber die Hintermannschaft um Kropp und Käßmann stand heute sehr gut.

 

Der eingewechselte Rene Beckmann konnte eine Flanke nicht verwerten, weil er den Ball nicht richtig traf und Kartal rutschte im Strafraum, in einer aussichtsreichen Position, ohne Fremdeinwirkung aus. Das Ergebnis hätte sonst noch deutlicher ausfallen können, aber das ist heute auch egal, denn am Ende steht der 2. Sieg in Folge auf dem Tableau und unsere Mannschaft schiebt sich auf den 7. Platz.

  

Jetzt gilt es eine gute Trainingswoche zu absolvieren, denn am Sonntag kommt mit der TGD Essen West ein Spitzenteam an die Seumannstraße.


ESC Preußen : FC Saloniki 2:1

18.02.2018, Seumannstraße

 

Tore: D. Liedtke (90., 93.)

Bei bestem Wetter und ordentlicher Kulisse stand das erste Spiel gegen den FC Saloniki an. 18 Mann standen dem Trainerteam zur Verfügung.

 

Leider verfielen unsere Jungs zu Beginn wieder in alte Muster und hielten sich nur bedingt an die Vorgaben des Trainer-Teams. Nach einer Unachtsamkeit in unserer Hintermannschaft konnte der Gast dann in Führung gehen. Wir kamen nicht in die Zweikämpfe und ließen Saloniki viel zu viel Platz.

 

Von nun an hatten wir zwar mehr Ballbesitz, aber konnten diesen nicht nutzen. Der letzte Platz war oft zu ungenau oder es war noch ein gegnerischer Spieler dazwischen. Die klarsten Chancen vergaben Samir El Zein und Damian Liedtke.

Der FC Saloniki versuchte früh anzugreifen und dann schnell umzuschalten und konnte auch noch Nadelstiche setzen, aber auch hier war man in der Offensive dann zu harmlos und es ging mit dem 0:1 in die Pause.

 

Mit dem 0:1 Pausenstand wollten die Trainer nicht leben und wechselten direkt doppelt. Dennoch gehörten die ersten Chancen wieder dem Gast, aber Pierre Prell war zwei Mal richtig stark zur Stelle und hielt die Mannschaft im Spiel.

 

Fairerweise muss man sagen, dass Saloniki in manchen Situationen einfach die nötige Konsequenz gefehlt hat, denn sonst wäre das Spiel vielleicht früher entschieden worden, aber wie der Fußball so ist, sollte es anders kommen. Unsere Mannschaft verlor nie den Glauben, aber auch in der zweiten Hälfte fehlte oft der Zug zum Tor.

 

Nach einem harmlosen Foulspiel gab es eine kleine Rangelei und ein Gäste-Spieler sah die rote Karte wegen einer Tätlichkeit. Nun wurde unsere Mannschaft offensiver. Nach einer schönen Flanke von Stock war es der aufgerückte C. Liedtke, der nur durch ein Foul zu stoppen war und der Schiedsrichter entschied zu Recht auf Elfmeter.

 

Damian Liedtke trat an und traf zum 1:1 in der 90. Minute. Wenigstens ein Punkt dachten sich die Zuschauer, aber aufgrund einiger Unterbrechungen packte der Schiedsrichter noch 4 Minuten oben drauf und unsere Mannschaft warf alles nach vorne.

 

Caliskan leitete dann einen Ball auf Damian Liedtke und der Angreifer trifft aus 12 Metern zum 2:1 Siegtreffer. Unglaublich. Die Mannschaft gewinnt mit 2:1 und startet mit einem positiven Ergebnis in die Rückrunde. Weil man als Mannschaft aufgetreten ist und nie den Glauben verloren hat. Sehr stark Männer.


ESC Preußen : RuWa Dellwig 1:2

03.12., Seumannstraße

Tor: Frieg (73. Min.)

Am letzten Hinrundenspieltag hatten wir mit RuWa Dellwig eine Mannschaft aus der Spitzengruppe zu Besuch und wollten uns hier nochmals teuer verkaufen. Mit dem wirklich letzten Aufgebot gingen wir in das Spiel gegen einen Gegner, der uns in der Vergangenheit nicht lag.

 

Unsere Mannschaft wollte kompakt stehen und immer wieder Nadelstiche setzen. Dies sollte auch phasenweise gut gelingen, aber fairerweise muss man sagen, dass eigene Torchancen nahezu Mangelware blieben. Es gab nur einen nennenswerten Schuss, der aber knapp neben das Gehäuse ging. Auch RuWa kam nicht wirklich zur Entfaltung, denn wie gesagt standen wir sehr gut.

 

Es gab leider einige Fouls,  so dass wir gerade bei Standards aufpassen mussten. Kurioserweise fiel das 0:1 nach einer eigenen Standardsituation und einem sehr guten Konter. Ein sehenswerter Treffer, der auch zugleich der Halbzeitstand war.

 

Nach der Pause sahen die Zuschauer ein ähnliches Spiel. Nur das unsere Mannschaft nun offensiver agierte und auch zu Chancen kam. Marius Frieg war es dann, der das Tor richtig abgeklärt, erzielte und so für Jubel auf unserer Seite sorgte.

 

Leider geht ein Spiel 90 Minuten und kurz vor dem Ende war es dann mehr als ärgerlich, als der Schiedsrichter nicht auf Handspiel gegen RuWa entschied, denn alle (einschließlich dem RuWa Akteur) blieben einen Moment stehen, denn hier rechnete man mit dem Pfiff, aber dieser blieb aus und der Gast schaltete dann schneller und erzielte so das glückliche Siegtor.

 

In meinen Augen war dieses Spiel ein typisches Remis und sogar einige Gästeakteuere mussten, aufgrund der Entstehung des Tore, schmunzeln, denn sie hatten das nötige Glück. Am Ende interessiert das aber niemanden mehr, denn wir haben keine Punkte.

  

Aber jetzt ist endlich Winterpause und danach sehen wir weiter. Am 05.1. ist die 1. Mannschaft in der Halle aktiv und wird am 09.01. mit der Vorbereitung starten.


VFB Essen Nord : ESC Preußen 0:0

19.11., Seumannstraße

Tore: -

Am Sonntag stand das Platzderby gegen den VFB an. Unsere Nachbarn spielen eine sehr gute Saison und werden ein ernstes Wort im Aufstigeskampf mitreden. 

 

Auch heute standen nicht alle Spieler zur Verfügung, aber da das nichts Neues ist, wollen wir da nicht weiter drauf eingehen, denn die Jungs die da waren haben ihre Sache gut gemacht. Bitter war nur, dass sich Rene Beckmann und Henning Stock nach dem warmmachen verabschiedeten und somit zwei weitere Optionen weg waren.

 

Die Vorgabe des Trainerteams war klar: Nicht nur hinten reinstellen und versuchen etwas mitzunehmen. Letzteres hat sehr gut geklappt und das Andere in der ersten Halbzeit eher nicht so. Unsere Mannschaft stand sehr tief und wollte den VFB kommen lassen, der es immer wieder mit Diagonalbällen versuchte. Unsere Hintermannschaft agierte aber sehr bissig und war fast immer zur Stelle und wenn nicht war Patrick Grindel da. Der Keeper konnte mit einer überragenden Parade den Rückstand verhindern. Der VFB hatte mehr vom Spiel und auch die klareren Chancen, aber auch unsere Elf versuchte nach vorne zu spielen, aber der letzte Pass sollte nicht ankommen und so ging es torlos in die Kabine.

 

Trainer Schröder war sich sicher, dass wir "diese eine Chance" bekommen werden und dann müssen wir sie nutzen. Allerdings war es zunächst wieder der VFB, der sich die Chancen herausspielte und wieder standen wir sehr gut und wieder war Patrick Grindel bärenstark zur Stelle und hielt das Remis fest.

 

Einer unserer Ersatzspieler musste dann, nach einer vergebenen Chance des VFB feststellen: "Die haben aber auch ein Pech." Und es hätte noch ganz anders kommen können, denn auf einmal war sie da, die eine Chance. Toller Pass in die Spitze und Poschwatta kann eigentlich am Keeper vorbeiziehen, aber entscheidet sich für den direkten Abschluss, der dann pariert wurde. Auch Kai Hoffmann und Orhan Caliskan kamen noch zu  guten Abschlüssen, aber am Ende sollte es beim torlosen 0:0 bleiben.

 

Betrachtet man das ganze neutral muss man sagen, dass wir mit dem Punkt gut leben können. Als Preuße muss ich festhalten, dass wir uns diesen aufgrund der kämpferischen Leistung auch verdient haben. Hier geht ein Sonderlob an die gesamte Hintermannschaft. Nico Käßmann machte ein riesen Spiel und auch Kropp, Student und alle Anderen wussten heute zu überzeugen.

 

VFB-Trainer Meyer fragte nach dem Spiel auch "warum kämpft Ihr nicht immer so?" Das ist eine gute Frage und der neue Maßstab an denen wir uns messen müssen, wenn es gegen vermeintlich stärkere Gegner geht. 


ESC Preußen : Altenessen 18 3:1

12.11., Seumannstraße

 

Tore: Poschwatta (2.), Caliskan (52.), Hoffmann (83.)

Gegenüber Fupa wurde unser Problem schon benannt: „Sobald ein Verletzter zurück kommt, verabschieden sich zwei Neue“. Die Trainer haben momentan selten bis nie die Möglichkeit, zwei Mal nacheinander mit der gleichen Mannschaft aufzulaufen.  Dennoch stand auch heute eine gute Mannschaft auf dem Feld.

 

Nach der spielfreien Woche und dem gemeinsamen Essen am Samstagabend sollte die Mannschaft zumindest ausgeruht sein. Unsere Gäste hatten in den letzten Wochen einige Punkte gesammelt und waren daher natürlich voll motiviert. Dennoch kamen wir sehr gut in die Partie. Nach 2 Minuten setzte Orhan Caliskan sehr gut nach und konnte den Ball tief in der gegnerischen Hälfte gewinnen. Sein Pass fand Sebastian Poschwatte der eiskalt einnetzte. Nur wenige Augenblicke später hätte der Torschütze einen Doppelpack schnüren können, aber sein Kopfball ging knapp daneben.

 

Bis hier hin hatten wir mehr vom Spiel, aber der Gast konnte dann, mit der ersten Chance ausgleichen. Ein Freistoß ging an die Latte und die 18er schalteten am schnellsten und schon war die Führung dahin. Dennoch spielte unsere Mannschaft weiter und ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen. Caliskan traf den Pfosten und Hoffmann scheiterte am Keeper. Der Ball wollte nicht rein und als Käßmann in der Box zu Fall gebracht wurde hätte ich Elfmeter gepfiffen, aber nach dem Spiel sagte auch der gefoulte selber: „Kann man geben, aber muss man nicht“.

 

Somit ging es mit einem Remis in die Kabine und die Trainer mahnten zur Vorsicht. Unsere Truppe kapierte das heute anscheinend, denn direkt nach Wiederanpfiff hatten wir die nächste Halb-Chance und nach 52. Minuten legte Mustafa Yildirim, der heute der beste Mann auf dem Feld war, den Ball mustergültig auf Orhan Caliskan, der den Ball ins lange Eck bugsierte. Unsere Mannschaft machte ein ordentliches Spiel, auch Marius Frieg, der sich einschaltete und fast das 3:1 erzielte, aber sein Ball wurde von der Linie gekratzt. Auch Hoffmann hätte das Ergebnis in die Höhe schrauben können, aber fairerweise muss man sagen, das auch 18 noch die Ein oder Andere Chance hatte. Sebastian Dill hielt unsere Mannschaft in Führung, als er im Eins-gegen-Eins stark parierte.

 

In der 70. Minute verabschiedete sich Marius Frieg dann mit einer Gelb/Roten Karte, aber auch als 18 dann alles nach vorne warf, versuchte unsere Mannschaft durch Konter gefährlich zu werden. Atasever scheiterte erste knapp per Kopf und dann nach einem Sprint über das halbe Feld.

Das 3:1 fiel dann durch eine ähnliche Situation, wie der Ausgleich: Ein Freistoß kann nicht richtig abgewehrt werden und Kai Hoffmann ist zur Stelle, macht den berühmten Sack zu und belohnt sich selber für seinen Aufwand.

 

Ein ganz wichtiger Sieg für unsere Mannschaft, denn jetzt warten mit dem VFB Nord und RuWa zwei Teams auf uns, die eine sehr gute Saison spielen.


ESC Preußen 02  : SuS Haarzopf 0:4

29.10., Seumannstraße

Tore: -

Der heutige Gegner ist nicht gut in die Saison gestartet, hat früh den Trainer gewechselt und sich dann gefangen. Haarzopf ist aktuell so etwas, wie die Mannschaft der Stunde. Wir haben die Gäste, als Absteiger aus der Bezirksliga, generell stärker eingeschätzt.

 

Unserer Mannschaft fehlten heute einige Spieler. Urlaub & Krankheit sollten den Einsatz verhindern, aber wir haben einen großen Kader und vertrauen jedem Spieler, denn alle wollen spielen.

 

Wir haben seit Jahren das Problem, dass wir im Spiel selten einen spielerischen Ausfall haben, sondern das i. d. R. dann alle schlecht spielen. So auch heute. In  der ersten Hälfte ging es phasenweise noch und wir hatten eine riesige Chance zur Führung, die aber von Damian Liedtke vergeben wurde. Bis auf einen Freistoß, der in der Mauer landete war es das dann auch und man ging mit einem torlosem 0:0 in die Kabine.

 

Nach der Pause zeigte die Mannschaft dann aber wieder das Gesicht, von dem alle gehofft haben, dass es nicht mehr zu sehen wird. Haben wir in den letzten Wochen die Moral gelobt muss man heute sagen, dass diese völlig fehlte. Zwei individuelle Fehler sorgten für einen 0:2 Rückstand, der für uns nicht mehr aufzuholen war. Stattdessen verrannten wir uns in Diskussionen und unnötigen Fouls. Eines führte dann auch zu einem Strafstoß.

 

Am Ende gingen wir mit einem 0:4 vom Feld und haben völlig verdient verloren. Während wir in der zweiten Halbzeit nur einmal auf das gegnerische Tor schossen, erzielte Haarzopf 4 Tore. Fußballerisch war das von unserer Truppe nichts.

  

Schade, denn eigentlich waren wir gut dabei. Nach zwei Niederlagen in Folge hat die Mannschaft nun am Sonntag frei und wird Samstag ein gemeinsames Essen haben und muss danach wieder die Einstellung der letzten Wochen auf den Platz bringen. Hoffentlich haben jetzt alle gemerkt, dass man keinen Gegner mal eben so besiegen kann.


SC Türkiyemspor : ESC Preußen 02  3:1

22.10., Raumerstraße

Tore:  D. Liedtke (90.)

Unsere 1. Mannschaft wollte nach dem Duselsieg gegen Tura wieder anders auftreten. Das Trainerteam musste aber zunächst mit krankheitsbedingten Absagen klar kommen. Ärgerlich, wenn diese morgen erfolgen, aber gegen Krankheiten kann man nichts machen. Wir wünschen unseren Jungs gute Besserung.

 

Also musste erneut umgestellt werden, aber unser Kader ist zum Glück groß genug, so dass auch Ausfälle kompensiert werden können.

 

Allerdings sollte es heute nicht so richtig klappen und sollte irgendwann mal jemand gedacht haben unsere Mannschaft will jetzt oben angreifen, der wurde eines besseres belehrt.

 

Bereits zur Pause lag unsere Mannschaft mit 0:3 hinten und spielte erneut nicht so, wie man es sich vorstellt, wenn man weiß was die Mannschaft kann. Besonders bitter war das Freistoßgegentor. Unser Keeper dachte der Ball geht rüber, aber dieser senkte sich in den Knick.

 

Dementsprechend fiel dann auch die Ansprache in der Kabine aus. Unsere Mannschaft ist in den letzten Wochen nach der Pause immer zurückgekommen oder hat irgendwann angefangen wieder Fußball zu spielen.

 

Diesmal sollte es dabei bleiben, dass man kein Gegentor mehr kassierte und noch einen eigenen Treffer erzielen konnte. Damian Liedtke traf erneut und sorgte für etwas Ergebniskosmetik.  

 

Leider war ich heute nicht selbst vor Ort, daher der kurze Bericht. Am kommenden Sonntag geht es dann gegen Haarzopf und ich bin auch wieder dabei.


ESC Preußen : Tura 1886 Essen 3:2

15.10., Seumannstraße

 

Tore:  D. Liedtke (39.), C. Liedtke (83.), Poschwatta (86.)

Immer wieder fehlen der Mannschaft Spieler, aus verschiedenen Gründen: Montage, Sperren, Krankheit Verletzungen. Heute waren es ganze 10 Spieler. Auch dieser Bericht wird in dieser Woche etwas kürzer ausfallen.

 

Trotz der fehlenden Akteure stand eine richtig gute Mannschaft auf dem Feld und unsere Mannschaft hatte in der ersten Halbzeit auch mehr Spielanteile, wenn aber die Chancen eher Mangelware blieben. Bis auf einige Distanzschüsschen war hier nicht viel zu sehen. Eine Ausnahme bildete ein satter Schuss von C. Liedtke, der aber knapp am Gehäuse vorbei ging.

 

Meistens fehlte es an Tempo und Genauigkeit. Nico Käßmann nahm es dann sehr genau, als er D. Liedtke anspielte. Nach der mustergültigen Flanke machte es „Boom, boom, boom“, denn Liedtke nagelte den Ball unter die Latte.

 

Kurz vor der Pause verhielten wir uns dann nicht konsequent genug und mussten mit dem Pausenpfiff den Ausgleich hinnehmen. Die Ansprache in der Kabine war dann auch dementsprechend. Es sollte aber nicht helfen, denn jetzt agierte nur noch Tura und erspielte sich Chance um Chance.

 

Bei unserer Mannschaft hatte man das Gefühl, dass wir hinten liegen. Das war allerdings erst in der 67. Minute der Fall nachdem ein Angreifer im Fünfer unbedrängt einköpfen kann. Nun wurde unsere Mannschaft auch wieder etwas wacher und hatte dann das Glück des Tüchtigen. Ein Freistoß von C. Liedtke wird abgefälscht und landet im Tor. Der Ausgleich. Unsere Jungs holten den Ball direkt aus dem Netz, denn es waren noch 7 Minuten und der Ein oder Andere glaubte noch an drei Punkte.

 

Drei Minuten später nahm Rene Beckmann einen langen Ball richtig gut runter und spielte den Ball quer in den Strafraum, wo Sebastian Poschwatta den Ball über die Linie brachte und unserem ESC drei Punkte sicherte.

 

Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht gut und als fairer Sportsmann muss man sagen, dass Tura heute etwas verdient hatte. Aber wir alle kennen die alte Weisheit: wenn man sie vorne nicht macht...

  

Für uns ist es einfach wichtig, dass die Mannschaft in der Lage ist auch solche Spiele zu gewinnen.


DJK Sportfreunde Katernberg : ESC Preußen 6:0

08.10., Lindenbruch

Tore:  Fehlanzeige.

 

Für mich, als alter Fußballromantiker, stand heute ein ganz besonderes Spiel auf dem Programm. Zum letzten Mal am altehrwürdigen Lindenbruch. Die beiden Katernberger Vereine sind fusioniert und spielen nur noch am Lindenbruch, weil die Meerbruchstraße noch nicht fertig umgebaut ist. Was habe ich dort für Spiele erlebt. Besonders in Erinnerung bleibt das Relegationsspiel gegen Stoppenberg, welches wir im Elfmeterschiessen verloren haben. Nachdem wir ca. 1 Stunde Pause, wegen eines Unwetters hatten.

 

Das Unwetter sollte heute ausbleiben und unsere Mannschaft sollte vor Selbstvertrauen strotzen, denn sie ist seit 4 Spielen ungeschlagen. Die Stimmung war gut, besonders in den letzten Tagen in der Mannschaftsinternen Whatsapp-Gruppe, aber am Ende zählt: „Wichtig ist aufm Platz.“

 

Vor dem Spiel hatte sich Co-Trainer Micha Fabian eine besondere Art der Motivation einfallen lassen und ein kurzes Video vorgespielt. Vor dem Spiel wurde also alles versucht.

 

Auch auf dem Platz sahen die ersten 10 Minuten richtig gut aus, denn unsere Mannschaft hielt in der Anfangsphase gut dagegen und konnte mit einem Distanzschuss von Caliskan ein erstes Ausrufezeichen setzen. Das sollte es dann aber auch erst einmal gewesen, denn der Gastgeber wurde stärker und war besonders über Außen gefährlich.

 

In der 13. Minute war es dann so weit und ein direkter Freistoß fand den Weg ins Tor. Bitter, weil aus unserer Sicht kein Foulspiel vorlag. Der Schock saß aber erst mal, denn nur zwei Minuten später erhöhte Katernberg sehenswert auf 2:0. Die Vorlage kam von uns, weil der Ball nicht konsequent geklärt wurde.

Fehlende Konsequenz ist das, was man der Mannschaft heute vorwerfen kann. Denn nach 22 Minuten stand ein Stürmer, nach einer Ecke, so sträflich frei dass er den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Unsere Mannschaft fing sich nun etwas und versuchte auch Fußball zu spielen, aber alles, was uns in den letzten Wochen stark gemacht hat fehlte heute.

 

Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause. Es wurde gewechselt und das System angepasst, aber bereits nach 10 Minuten in der zweiten Halbzeit erhöhte Katernberg auf 4:0. 

 

Erneut war es Orhan Caliskan, der ein Lebenszeichen sendete und einen Freistoß an den Pfosten setzte. Auch die beiden letzten Tore fielen viel zu einfach, aber heute war einfach nicht mehr drin. Das muss man akzeptieren, denn der Gegner war stärker und hat verdient gewonnen. Allerdings haben wir gemerkt, dass unsere junge Mannschaft noch lernen muss und soll. Das heutige Spiel hat gezeigt, dass man sich auf dem Platz alles erarbeiten muss.

 

Wir möchten dem verletzten Spieler von Katernberg alles Gute wünschen und hoffen, dass es nichts Schlimmes ist.

 

Außerdem war es dennoch schön ein letztes Mal am Lindenbruch zu sein.


ESC Preußen : DJK Dellwig 5:2

01.10., Seumannstraße

Tore: Hoffmann (56.), Liedtke (58., 74.), Caliskan (65.), Beckmann (88., FE.)

Bei bestem Wetter empfing unsere 1. Mannschaft heute DJK Dellwig. Bisher hat der Aufsteiger eine gute Serie gespielt, aber auch wir waren, mit drei ungeschlagenen Spielen im Rücken, keine Laufkundschaft.

 

Die Mannschaft musste urlaubs- und verletzungsbedingt und aufgrund von Sperren umgestellt werden, aber dafür haben wir einen großen Kader. Unsere Mannschaft sollte nur die Anfangsphase nicht wieder verpennen. Von Beginn an versuchten wir das Spiel ordentlich und strukturiert aufzuziehen. Allerdings waren etliche Aktionen einfach zu langsam, aber wir standen gut und ließen nur wenig zu. Allerdings stand auch der Gast gut, machte die Räume eng und versuchte über schnelle Spieler zum Abschluss zu kommen.

 

Dennoch sahen die zahlreichen Zuschauer ein Chancenplus auf unserer unserer Seite. Zwei Alu-Treffer und ein Lupfer von Kai Hoffmann waren die besten Chancen, aber es ging mit einem 0:0 in die Kabine. Hier war die Ansage klar: Alles, was wir machen muss schneller gehen. So kamen wir auch aus der Kabine und hatten direkt wieder zwei gute Chancen. Die Dellwiger Zuschauer unkten schon, dass sie auf jeden Fall etwas mitnehmen, weil wir unsere Chancen nicht nutzen. Diese Meinung wurde innerhalb von 4 Minuten bestärkt, denn Dellwig ging mit 2:0 in Führung. Allerdings wurden sie auch eingeladen, aber das diese beiden Gegentreffer waren dann auch ein Weckruf für die Mannschaft.

 

Nur 3 Minuten nach dem 0:2 schickte Damian Liedtke Kai Hoffmann in die Box und endlich traf unsere Offensive. Der Ball wurde direkt aus dem Netz geholt, denn es war noch eine halbe Stunde zu gehen. Wir brauchten aber nur 2 Minuten, denn dann war Liedtke selbst zur Stelle und konnte den Ausgleich erzielen. Noch besser aber war der Jubel. Ich glaube in der Kreisliga jubelt niemand so schön wie Damian Liedtke.

 

Nun kam Valentin Vimbi ins Spiel und ging auf die rechte Außenbahn. Zusammen mit Marius Frieg, der ein sehr gutes Spiel macht, kurbelte er etliche Angriffe an, aber auch Kartal auf der anderen Seite war bemüht seinen Fehler zum 0:2 auszumerzen und auch die Verteidiger Yildirim und Kropp standen nun richtig gut und wenn doch mal etwas durchkam war Aurel Brackhage zur Stelle. Über die Zentrale um Stock, Caliskan und C. Liedtke wurden immer wieder Angriffe gestartet.

 

Orhan Caliskan war es dann auch, der unsere Mannschaft belohnte. Mit einem satten Freistoß traf er zum 3:2, auch wenn der gegnerische Keeper nicht gut aussah war das mal wieder ein sehenswerter Treffer.

In der 74. Minute war es dann wieder Damian Liedtke, der den Sack endgültig zumachte und seine gute Leistung mit seinem zweiten Treffer krönte. Trainer Manni Schröder gönnte ihm dann eine Pause und brachte Rene Beckmann ins Spiel. Der bullige Angreifer war sofort da und versuchte noch weitere Impulse zu setzen. Nach einem Foulspiel und dem daraus resultierenden Elfmeter legte sich der „Hunter“ den Ball zurecht und traf zum 5:2 Endstand.

  

Eine sehr gute Mannschaftsleistung wurde am Ende belohnt. Man sieht, dass sich die Mannschaft spielerisch und taktisch weiterentwickelt hat, aber wir dürfen dennoch nicht immer in Rückstand geraten. Am kommenden Sonntag wartet mit Katernberg ein richtiger Brocken auf uns, aber bis dahin genießen wir die kleine Serie weiter.


ESC Preußen : SG Schönebeck 3:3

24.09., Seumannstraße

Tore:  Caliskan (38.), D. Liedtke (57.), Stock (84.)

Nach zwei Siegen in Folge wollte die Mannschaft heute voll motiviert in die Partie gehen, denn man wusste, dass ein starker Gegner kommt. In der Vorwoche konnte die SGS mit 16:1 gegen 18 gewinnen, musste aber im Pokal eine Niederlage gegen Tura hinnehmen.

 

Leider verpasste unsere Mannschaft die Anfangsphase und auch die taktischen Vorgaben wurden nicht bzw. kaum umgesetzt. Nach einem Freistoß war unsere Hintermannschaft nicht ganz auf der Höhe und der SGS Angreifer wird gehalten und es gibt Strafstoß. Keeper Brackhage ahnte die Ecke, aber kam leider nicht dran. Dennoch war der Keeper heut ein wichtiger Rückhalt.

 

Das war dann aber der Weckruf für unsere Mannschaft und Benno Kapic brachte den ersten Schuss auf das gegnerische Gehäuse.

 

Es sollte aber bis zur 38. Minute dauern bis wir den Ausgleich erzielen konnten. Es war wieder Orhan Caliskan per Freistoß, wobei man sagen muss das Sebastian Poschwatta clever die Beine öffnete und den Ball durch ließ. So ging es mit einem 1:1 in die Kabine und unsere Mannschaft kam gut in die 2. Halbzeit.

 

In der 57. Minute war Damian Liedtke zur Stelle und konnte unsere Truppe in Führung bringen.

Aber auch das sollte keinen Bestand haben, denn die SGS wollte heute an die Spitze und konnte in der 62. Minute ausgleichen, weil Nico Käßmann einen Pressball ganz unglücklich verliert und der Stürmer dann einschiebt. In der 83. Minute kippte das Spiel dann ganz, denn wir lagen auf ein mal durch einen Kopfballtreffer 2:3 hinten, aber dann waren wir endlich clever.

 

Der Schiedsrichter pfiff an und Beckmann auf Caliskan, der wieder auf Beckmann und der clever auf Stock. Nur 40 Sekunden nach dem Rückstand gleichen wir aus. Wobei wir wieder bei der neuen Moral wären. Kurz vor dem Ende hatten unsere Jungs eine riesen Konterchance und man ging mit 4 gegen 2 auf das Tor zu, aber das Abspiel wurde verpasst und somit die Chance auf den Sieg, aber wenn man sich das ganze Spiel ansieht wäre das vielleicht auch zu viel des Guten.

  

Am kommenden Sonntag steht dann wieder ein Heimspiel an. Gegner ist dann der Aufsteiger DJK Dellwig.


FC Stoppenberg : ESC Preußen 5:6

17.09., Am Hallo

Tore: D. Liedtke (9., 80.), Hoffmann (23., 25., 28.), Caliskan (44.)

Unsere Mannschaft war heue zu Gast am Hallo und traf auf den starken Aufsteiger FC Stoppenberg.

 

Immer noch oder schon wieder fehlten uns Spieler, aber auch der FC musste auf einige Akteure verzichten. Ich war leider auch nicht vor Ort, daher kann hier nur das wiedergegeben werden, was übermittelt wurde.

Unsere Mannschaft begann nicht gut oder wie es Co-Trainer Michael Fabian beschrieb: „Die ersten 20 Minuten waren katastrophal, aber wir sind drei Mal zurück gekommen.“

 

Unsere Mannschaft zeigte also Moral und Damian Liedtke sowie Kai Hoffmann, mit drei Treffern (endlich!!!) drehten die Partie zu unseren Gunsten. Kai Hoffmann gelang dabei ein Hattrick in 5 Minuten und nach den letzten Wochen und dem Ein oder Anderen Spruch der Kollegen sei es ihm gegönnt.

 

Die Mannschaft führte also vor der Pause mit 4:3 und das sollte man dann eigentlich auch mit in die Kabine nehmen. Eigentlich, denn Orhan Caliskan nahm sich ein Herz und haute einen Freistoß aus 27 Metern genau in den Winkel. So ging es in einem verrückten Spiel mit 5:3 in die Pause.

 

Kurz nach der Pause war unsere Mannschaft gedanklich noch in der Kabine und es stand nur noch 4:5. Neutrale Zuschauer hatten hier sicherlich Spaß, denn an Toren mangelte es nicht.

 

15 Minuten vor dem Ende gab es Strafstoß für Stoppenberg und es stand 5:5, aber wie schon geschrieben hatte unsere Mannschaft richtig Moral und erneut Damian Liedkte konnte den Siegtreffer erzielen.

 

Leider wurde Tobias Voßbeck mit der roten Karten vom Platz gestellt, so dass er nun erst mal zum Zuschauen verdammt ist. Am Ende steht ein knapper Sieg, der uns aber richtig gut tut und vor allem ist es schön zu wissen, dass die Mannschaft nun auch mit Rückschlägen umgehen kann.


ESC Preußen : SG Altenessen 3:0

10.09., Seumannstraße

Tore: D. Liedtke (23.), Caliskan (44.), Poschwatta (60.)

Vorweg etwas in eigener Sache, weil ich immer wieder drauf angesprochen werde: Die letzten Spiele habe ich weder ignoriert noch habe ich sie, wegen der Niederlagen, ausgelassen. Ich schreibe auch noch bei Fussballszene Essen und war auch anderweitig unterwegs. Mir hat also einfach die Zeit gefehlt. Es ist übrigens einfacher über Niederlagen, als über Siege zu schreiben.

 

So und nun zum ersten Saisonsieg der Mannschaft.

 

Nach den zwei Niederlagen wollte die Mannschaft endlich den ersten Dreier einfahren und das sollte auch, aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung, gelingen. Die Anfangsphase gehörte ganz klar der SGA. Nach zwei Minuten hatte die Mannschaft von Trainer Rolnik bereits zwei Ecken und den ersten Abschluss. Verursacht durch einen Fehlpass unseres Keepers.

 

Als unsere Mannschaft dann endlich einmal schnell und einfach spielte kam Sebastian Poschwatta zum ersten Abschluss. Nach einer Ecke sollte es dann nochmals brenzlig für den Gast werden, denn Damian Liedtke stand richtig, aber bekam den Ball nicht über die Linie bzw. wurde der Ball noch gerade so geklärt. Unsere Mannschaft stand nun besser und wurde bestimmender.

 

Ein Freistoß in der eigenen Hälfte sollte dann der „Dosenöffner“ sein. Marius Frieg spielt den Ball lang nach vorne und Damian Liedtke spielt einen Doppelpass mit Poschwatta, der den Überblick behält und Liedtke glänzend einsetzte. 1:0 für uns. Endlich. Das erste Mal in dieser Saison.

 

Die SG Altenessen blieb aber aktiv und hätte auch einen Elfmeter bekommen können. Ein Angreifer legte den Ball am Keeper vorbei und wurde dann zu Fall gebracht. Von meiner Position war es nicht klar zu erkennen.

Ein kurzer Schock, aber dann wurde wieder Fußball gespielt und Orhan Caliskan konnte, mit einem satten Distanzschuss, auf 2:0 erhöhen und somit den Halbzeitstand herstellen.

 

In der zweiten Halbzeit stand unsere Defensive noch sicherer und vor allem die beiden Außen, Nico Käßmann und Fabian Hermes, machten läuferisch einen riesen Job.

 

Hätte man konsequenter und konzentrierter gespielt hätte das Ergebnis auch noch ausgebaut werden können, auch wenn die SGA noch zwei Chancen hatte und an Paddy Grindel scheiterten. Unsere Mannschaft war in der zweiten Halbzeit die aktivere Mannschaft und so war es nicht verwunderlich, dass Poschwatta noch auf 3:0 erhöhte. Mit der Hacke. Durch die Beine des Keepers. Wenn er trifft, dann trifft er schön.

 

Alles in Einem ein verdienter Sieg, der unserer Mannschaft nun Auftrieb geben wird. Besonders die 2. Halbzeit macht Lust auf mehr, wenn man es jetzt noch schafft die Anfangsphase nicht zu verpennen und direkt dominant und präsent zu sein kann es noch besser werden.  


FC Saloniki : ESC Preußen 1:1

20.08., BSA Hövelstraße

 

Tor: Liedtke (93.)

Vorbereitung vorbei. Die Ergebnisse der letzten Wochen sind egal. Jetzt zählte es und den Willen kann man der Mannschaft heute nicht absprechen.

 

Unsere Mannschaft versuchte von Beginn an Fußball zu spielen und die Bälle nicht planlos nach vorne zu spielen, aber im entscheidenden Moment fehlte der letzte Pass. Aber auch der Gastgeber zeigte sich engagiert und man konnte erahnen, dass es das erwartet schwere Spiel wird.

 

Nach 16 Minuten konnte Saloniki die Führung erzielen, aber der Schiedsrichter pfiff zu Recht Abseits. Glück gehabt, denn Saloniki wurde stärker und bekam einige Ecken zugesprochen. Eigentlich zählten die Standards nicht zu unseren Stärken, aber heute wurden diese richtig gut verteidigt.

 

Die erste richtige Chance hatte Andreas Student, der eine Kopfballverlängerung von Kai Hoffmann auf das Gehäuse köpfte, aber 1. War der Keeper zu Stelle und 2. War es Abseits. Unsere Mannschaft übernahm nun die Kontrolle, aber ohne zwingend zu werden. Einen Schuss konnte Saloniki im letzten Moment blocken und die Schüsse von C. Liedtke und Kai Hoffmann gingen über das Tor.

 

So ging es mit einem 0:0 in die Pause und die Ansage der Trainer war klar und schien zu Fruchten, denn die erste Chance hatte Damian Liedtke, der aber neben das Tor köpfte. Wir erspielten uns Chance um Chance, aber mit dem ersten Angriff ging Saloniki in Führung. Eine Unachtsamkeit, trotz einer guten Parade von Brackhage, und schon liegt man hinten.

 

In meinen Augen waren wir zu diesem Zeitpunkt die bessere Mannschaft, aber Saloniki wusste immer wieder Nadelstiche zu setzen. Nach einem Foulspiel kam es zu einer Rudelbildung und ein Salonikispieler versuchte unseren Co-Trainer zu schlagen und sah dann zu Recht die rote Karte.

Nun wollte unsere Mannschaft es nochmals wissen, aber Saloniki hielt dagegen, scheiterte aber an der guten Defensive oder an einem starken Keeper.

 

Die Chancen wurden aber weiterhin munter liegen gelassen. Ein bisschen Slapstick gab es auch: Mirko Parisis schießt und der Ball kullert gegen den Pfosten. Nachdem ein Schuss von Kai Hoffmann von der Linie gekratzt wurde war man sich sicher, dass hier nichts mehr geht. Aber ein letzter langer Ball findet Damian Liedtke, der dann in der 94. Minute den verdienten Ausgleich erzielen konnte.

  

Für das erste Spiel ganz schön nervenaufreibend, aber die Mannschaft zeigte im Vergleich zur Vorbereitung eine echte Steigerung und gute Ansätze. Auf die gilt es nun aufzubauen. Saloniki wird sicherlich wieder den Ein oder Anderen ärgern können und wir wünschen Euch viel Erfolg in dieser Saison.