SPIELBERICHTE.

Hier werden wir möglichst nach jedem Spiel einen Spielbericht veröffentlichen. Wir versuchen diese Berichte immer so neutral, wie möglich zu gestalten. Sollte es mal nicht so rüberkommen bitten wir dies zu entschuldigen. Dennoch werden wir jeden Gegner mit Respekt behandeln und in den Berichten niemanden verunglimpfen. 


ESC Preußen : Vogelheimer SV II 6:1

15.09.2019 I Seumannstraße

 

Tore: Güldogan (3), Hoffmann, Örnek, Benvenuti

Für unsere 1. Mannschaft ging es heute gegen den Tabellenletzten und wir waren hier sicherlich der Favorit, aber das sind oft die schwierigsten Spiele. Aufgrund von Verletzungen und einem Langschläfer musste die Mannschaft erneut umgebaut werden, aber momentan tut das keinem weh. Man traf sich heute etwas eher, um auf ein paar taktische Dinge einzugehen und ich finde, dass die Jungs einiges davon umgesetzt haben.

 

Man wollte beginnen, wie in der Vorwoche und hatte auch ganz schnell die erste Chance, aber dann ließen wir das Spiel gefühlt etwas laufen und waren nicht präsent genug bis Fatih Güldogan hellwach war und unsere Mannschaft in Führung brachte. Nun schien es besser zu laufen, denn nur zwei Minuten später setzte Secgin den zuletzt starken Örnek (#KÖ20) ein und der vollendete zum 2:0. Ein schöner Angriff, den wir eiskalt vollendeten.

 

Nun waren wir bestimmende Mannschaften und kamen noch zu weiteren Abschlüssen. Besonders Kai Hoffmann vergab heute etliche Chancen. Hinten standen wir gut und Kapitän Yildirim dirigierte seine Leute, die allesamt nicht schlecht spielten. Siemieniecki musste heute in der Dreierkette rann und spielte groß auf, aber auch Pascal Hildesheim bestätigte die Leistung der Vorwoche.

 

In der 26. Minute musste Örnek raus und wurde durch El Zein ersetzt. Aber einer hatte heute richtig Bock. Fatih Güldogan traf kurz vor der Pause, mit einem sehr schönen Heber und markierte das 3:0. Nach traumhafter Vorarbeit von Pascal Prochorow.

 

Kur vor der Pause kam der Vogelheimer SV zu einer Chance, aber den starken Freistoß konnte Nico Fioretti noch stärker parieren und hielt den Pausenstand fest.

 

Nach der Pause hatten wir wieder Chancen: Hoffmann an den Pfosten, Benvenuti´s Abschluss wird von der Linie geholt, aber auch Vogelheim spielte nun mit, weil wir nachließen und die Gäste konnten prompt verkürzen.

 

Aber wir hatten die Güldogan-Antwort parat. Nach tollem Zusammenspiel von Hoffmann und Secgin steht er richtig und trifft zum dritten Mal. 4:1. Und weil er so gut drauf war bereitet er auch noch das 5:1 durch Hoffmann vor und durfte dann unter Applaus den Platz verlassen. Starke Leistung!

 

Es war aber noch nicht vorbei, denn Nico Käßmann feierte sein Pflichtspiel-Comeback und stand direkt im Mittelpunkt, nach Vorarbeit von Benvenuti, hätte er direkt treffen können, aber nach eigener Aussage „hatte der Ball einen schönen Drall und war schwer zu nehmen“.

Den Schlusspunkt setzte dann Benbvenuti nach Vorarbeit von Dornseiff, traf er gefühlvoll in den Knick und erzielte den 6:1 Endstand. Den Schlusspunkt darf dann aber unser Keeper setzen, der wieder einen Freistoss pariert und erneut stark abtaucht.

 

 

13 Punkte hatten wir letztes Jahr irgendwann in der Rückrunde. Diesmal nach 5 Spielen. Es ist kein Grund abzuheben, aber bisher lief es ganz gut und die Mannschaft macht es anständig. Am Dienstag geht es im Pokal gegen den Landesligisten Steele und dann gegen Frohnhausen II. Beides keine einfachen Spiele, wobei man am Dienstag nichts zu verlieren hat. Für den heute genießen wir aber den Sieg und die tolle Momentaufnahme.


ESC Preußen 02 : Alemannia Essen 4:2

08.09.2019 I Seumannstraße 

Tore: Hoffmann (2), Güldogan, Nasse

Am Sonntag ging es für die Erste gegen die „Bären“ von Alemannia. Seitdem die Mannschaft vor 2 Jahren spontan beim Preußen Cup eingesprungen ist verfolgen wir den Weg etwas genauer und es war uns eine Ehrensache, der Mannschaft persönlich zum Aufstieg zu gratulieren. Jegliche Sympathie sollte in den 90 Minuten aber vergessen werden. 90 Minuten in denen Chef-Coach Manni Schröder von Rene Beckmann und Daniel Künzel vertreten wurde, weil er gerade „Wellness“ auf Malle macht.

 

Aufgrund einer Sperre und der Leistung in den ersten 45 Minuten der Partie in der Vorwoche wurde die Mannschaft etwas umgestellt und alle, die es mit dem ESC halten, hofften das die Mannschaft heute von Beginn an da ist.

 

Und das sollte auch passieren, denn bereits nach 3 Minuten spielte Fatih Güldogan Kaif Hoffmann an, der eiskalt zum 1:0 verwandelte. Ein guter Start, denn die ersten 15 Minuten waren das Beste, was wir diese Saison gezeigt haben. Die Mannschaft war präsent und jagte jedem Ball nach, aber Alemannia ist kein normaler Aufsteiger und zeigte dann auch, warum sie so gut eingeschätzt werden. Nach einem Angriff über rechts kam man ganz frei zum Abschluss. Latte. Glück gehabt.

 

Aber auch wir durften einmal die Stabilität des Gehäuses prüfen, als Güldogan den Ball an die Latte hämmerte. Das hätte das 2:0 sein müssen, aber es sollte ein paar Minuten dauern, bis er es besser machte und eine Konter eiskalt abschloss.

Prochorow versuchte es noch mit einem Freistoß, aber auch hier war die Latte im Weg. Halbzeit.

Nach einer klaren Ansprache wollte man an die Anfangsviertelstunde anknüpfen, aber die erste große Chance hatte Alemannia, aber der Ball ging daneben. Die Zuschauer sahen hier eins ehr interessantes und spannendes A-Liga Spiel. Es gab Chancen auf beiden Seiten, viele Zweikämpfe und einige Tore.

 

Nach einem Ballverlust schalteten die Bären dann schnell um und konnten, mit einem Traumtor, verkürzen. Schönes Tor und bei unseren Zuschauern machte sich ein leichtes Zittern breit, aber nach einem Traumpass von Kenan Secgin stan Kai Hoffmann richtig und machte das 3:1. Ruhe?

 

Fehlanzeige. Denn unser Keeper Nico Fioretti war auch heute ein riesen Rückhalt und konnte eine 1:1 Situation stark entschärfen, aber manchmal ist er auch er machtlos. 3:2. Was hier abging war im Nachhinein schon schon cool, aber in dem Moment eher weniger.

Wieder Angriff ESC und die beiden eingwechselten regeln das. Benvenuti flankt auf Nasse, der aus 30 cm den Ball an die Hand geschossen bekommt und den Ball über die Linie schiesst. Ich weiß nicht, ob man das pfeifen muss. Ich verstehe die Handregel sowieso nicht mehr. Nachdem ich den Handelfmeter letzte Woche, gegen uns, nicht verstanden habe, wusste ich auch heute nicht, ob das strafbar ist oder nicht. Fakt ist: Es war keine Absicht und sorgte dann dafür, dass wir den Deckel drauf machten.

 

Die Mannschaften zeigten ein gutes A-Liga Spiel und Alemannia wird sicherlich noch einige Punkte holen, aber unserer Mannschaft muss man ein Kompliment machen, denn das war gut. Fußballerisch und taktisch müssen wir noch zulegen, aber kämpferisch war das richtig stark und wenn jemand, wie Pascal Hildesheim, die letzten beiden Spiele auf der Bank sitzt und heute so eine Leistung zeigt, dann sieht man, wie stark der Will heute war.

 

Ich kann hier nicht immer alle 15 Namen hinschreiben, aber das war heute eine mannschaftlich starke Leistung.


 

SF Altenessen 18 : ESC Preußen 1:1

01.09.2019 I Am Nordfriedhof 

Tor: Hoffmann

Immer wieder Altenessen 18. Ich glaube gegen keine andere Mannschaft tut sich unsere 1. Mannschaft so schwer, wie gegen die 18er. Auch am Sonntag war es nicht einfach, denn nach einem frühen Nackenschlag mussten wir erst mal in die Partie finden. Leider dauerte das bis in die 2. Halbzeit und bis dahin gilt unser Danke Keeper Nico Fioretti, der uns am Leben hielt.

 

Verletzungsbedingt und auch aufgrund von Trainingsleistungen wurden einige Änderungen vorgenommen und man erhoffte sich eine Mannschaft, die von Beginn an da ist. Die gab es auch, aber die trug Grün und Weiß. Bereits nach 50 Sekunden gingen die Gastgeber mit 1:0 in Front, weil wir den Ball nicht wegbekamen und uns einfach schlecht verhielten.

 

Die Anfangsphase gehörte klar Altenessen 19 und wurde gekrönt, als der Schiedsrichter nach einem Handspiel auf den Punkt zeigte. Nico Fioretti war aber da und hielt den Kasten sauber. Das sollte eigentlich ein Weckruf sein, aber wir kamen immer noch nicht in die Partie. Ein Freistoß landete in der Mauer und ein Heber von Hoffmann auf der Latte. Stattdessen musste nochmals unser Keeper sein ganzes Können zeigen und konnte dafür sorgen, dass wir nur mit einem Gegentreffer in die Kabine gingen.

 

Nach einer klaren Ansprache war unsere Mannschaft nun präsenter und hatte nach der Pause die erste dicke Chance, aber 18 kratzt den Ball von der Linie. Dennoch merkte man, dass die Jungs nun da waren und sich nicht mehr versteckten.

 

Nach einem langen Ball der 18er klärte Hemat den Ball, aber traf wohl auch den Gegner: Gelb/ Rot. Naja… Eine klare Linie war heute nicht zu erkennen und die Entscheidung war in unseren Augen natürlich sehr hart. Kurz darauf die nächste Chance und wieder steht ein 18-Spieler auf der Linie und verhindert den Ausgleich. Auch ein Prochorow-Freistoß brachte nichts ein und wenn ich bei 18 wäre, würde ich sagen, dass man das Spiel aus der Hand gegeben hat, denn wir waren tot, aber wir haben Moral gezeigt.

 

Nach einem Angriff über die Linke Seite drückt Hoffmann den Ball über das Tor. Unglaublich, aber nur 5 Minuten später steht Kai Hoffmann richtig und gleicht aus. Im Gegenzug holt dann Siemieniecki einen Ball von der Linie und es ging hin und her, aber es sollte kein weiterer Treffer mehr fallen.

 

Eine hitzige Partie endet mit einem, wie ich finde, gerechtem Remis. Während 18 die erste Halbzeit dominierte, haben wir uns den Punkt in Unterzahl erarbeitet. Hätte vor der Saison jemand gesagt, dass wir 7 Punkte haben und auf Platz 3 stehen – ich hätte unterschrieben, daher gilt es jetzt nach vorne zu schauen, zu trainieren und dann geht es weiter! Eine solche Halbzeit, wie heute sollten wir uns aber besser nicht mehr erlauben.


ESC Preußen : Tus 84/10 3:1

29.08.2019 I Seumannstraße

Tore: Özer, Dornseiff, Örnek

Am Donnerstag stand die erste Runde des Kreispokals an und Spiele in der Woche, unter Flutlicht, haben immer etwas Besonderes. Wer jetzt aber gedacht hat, dass wir den neuformierten B-Ligisten von der Platte fegen, der sah sich bereits zu Beginn eines besseren belehrt, denn die Gäste setzten unsere Mannschaft früh unter Druck und pressten sehr hoch. Außerdem hatte man einen Keeper im Tor, der für mich der Spieler des Spiels war.

 

Die ersten Abschlüsse beider Mannschaften waren extrem harmlos und es dauerte 14 Minuten bis Güldogan die erste richtige Chance hatte, aber am genannten Keeper scheiterte. Tus 84/10 agierte viel mit langen Bällen, um die schnellen Angreifer „zu schicken“. Aber die erste riesige Chance für den Tus resultierte aus einem Freistoß, den unser Keeper Nico Fioretti toll parierte. Auch er machte ein gutes Spiel und auch unser Torwarttrainer war zufrieden: „Heute ist er richtig gut“.

 

Bei einem Kopfball vom Tus war es dann fast so weit, aber nach einer Ecke wurde der Ball knapp drüber geköpft und nach einem schnellen Angriff unsererseits war der Keeper wieder zu Stelle und den Nachschuss setzte „Oldie“ Pascal Prochorow (Fun-Fact: Wir haben mit knapp 23 Jahren den jüngsten Kader der A-Liga), mit seinem schwachen Fuss neben das Gehäuse, aber Pasi machte heute eine richtig starke Partie.

Nach 39 Minuten dann einmal tief durchatmen. Ein Gästeangreifer wird im Strafraum getroffen, aber es gab keinen Pfiff. Hier haben wir wahrscheinlich Glück gehabt und so ging es torlos in die Kabine.

 

Nach der Pause gehörte die erste Chance den Gästen, aber wie gesagt war auch unser Keeper gut aufgelegt. Nun wurden wir aber endlich aggressiver und kamen zum ersten Treffer, aber der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Sechs Minuten später war es dann aber endlich so weit:

Nach einem riesen Pass von Kai Hoffmann scheitert Dornseiff zunächst am Keeper, legt dann quer und Ahmet Özer steht goldrichtig. Das sollte die Erlösung sein, aber der wirklich stark agierende Gaste konnte, nach einem langen Ball, ausgleichen und das war nicht unverdient. Allerdings hatten wir nur zwei Minuten später die Antwort parat und Till „Beckham“ Dornseiff traf wunderschön per Freistoß und ja wir haben ein Video davon, welches später auf der Facebookseite veröffentlicht wird.

 

Nun waren die Gäste wieder dran und warfen alles nach vorne, aber unser kleiner Star Kaan Örnek machte dann den Sack endgültig zu und traf zum 3:1. Somit stehen wir in der nächsten Runde und treffen dort auf den Landesligisten Steele.

Es war sicherlich kein gutes Spiel, aber wir gewinnen auch das dritte Pflichtspiel in Folge. Man muss sich mal vorstellen, was möglich ist, wenn wir auch noch anfangen guten Fußball zu spielen. Ein riesen Kompliment an den Gegner, der ein tolles Spiel zeigte. Wir wünsche Euch alles Gute und viel Erfolg in der Meisterschaft.

 


ESC Preußen : FC Saloniki Essen 5:3

25.08.2019 I Seumannstraße

Tore: Nasse (2), Özer, Hoffmann, Güldogan

Das 1. Heimspiel einer Saison ist mindestens genauso besonders, wie das 1. Spiel und man merkte auch, dass sich unsere Mannschaft heute schwertat, um ins Spiel zu finden. Obwohl man vor dem Spiel gemeinsam frühstückte und Geburtstagskind Kaan Örnek eine Videobotschaft in den Urlaub schickte.

 

Die ersten dicken Chancen hatte Saloniki und hätte mindestens einen Treffer machen müssen, aber es bewahrheitet sich wieder eine Weisheit: „Wenn man sie vorne nicht macht…“ Nach 7 Minuten war es Julian Nasse, der richtig stand und unsere Mannschaft in Führung brachte. Der Startschuss zu einem eher schwachen, aber torreichem Spiel.

 

Nur 2 Minuten später war es dann den Gästen vorbehalten den Ausgleich zu erzielen und es sollte nun auch dauern bis es wieder etwas zu berichten gab. Beide Mannschaften fanden keine Mittel um einen weiteren Treffer zu erzielen. Also musste ein Standard herhalten. Ein Freistoß von Dornseiff klatschte an den Pfosten und Nasse stand wieder richtig. 2:1, Halbzeit. 

"Unser Joker haben gestochen."

Nach der Pause hatten wir die ersten Chancen, aber Benvenuti verzog und Nasse scheiterte an der Latte und auch hier kam wieder die alte Weisheit zum Tragen, denn Saloniki stocherte den Ball über die Linie. Zunächst konnte unser Keeper zwei Mal gut parieren, aber dann war auch er machtlos.

 

Unsere Mannschaft macht es aber, wie der Gegner und spielte einfach nach vorne, so dass Neuzugang Özer, der eingewechselt wurde das 3:2 erzielte. Wahnsinn, was es ausmacht, wenn man zwei Mal trainiert 😉 Aber auch hier hielt der Jubel nicht lange an, denn nur wenige Minuten nach der Führung fiel der erneute Ausgleich. Für den neutralen Zuschauer ein Fest, für die Anhänger der Mannschaften ein Horrorfilm.

Das zittern ging auch weiter, denn nach einer Ecke schraubte sich Güldogan am höchsten und traf zum 4:3. Das sollte doch reichen, oder?

Aber wir mussten noch einige schwere Minuten überstehen. Bis Kai Hoffmann seinen großen Auftritt hatte und ein Solo startete, welches er mit einem gefühlvollen Lupfer vollendete.

 

Ein schwaches Spiel beider Mannschaften, welches wir dann für uns entscheiden konnten. Co-Trainer Rene Beckmann sagt zu FuPa:

„Wir haben heute nur gewonnen, weil wir vor dem Tor etwas cleverer waren. Das war phasenweise ein Grottenkick, denn beide Teams spielten ohne Mittelfeld und ließen dem Gegner zu viel Platz, aber am Ende freut es mich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Beide Mannschaften hatten einige Chancen, so treffen wir drei Mal die Latte. Am Ende war die Mannschaft KO, aber hat sich für einen immensen Aufwand belohnt. Am Donnerstag steht das Pokalspiel an und daher nehmen wir die drei Punkte natürlich gerne mit und gucken jetzt aber auf den nächsten Gegner.“

Dem ist dann auch nichts mehr hinzuzufügen.


SG Schönebeck II : ESC Preußen 1:4

18.08.2019 I Ardelhütte

Tore ESC: Nasse (2), Prochorow, Dornseiff

Wenn man morgens nervös aufwacht, es leicht kribbelt und weiß es ist wieder soweit, dann hat die Vorbereitung ein Ende und es stehen wieder Meisterschaftsspiele an. Nachdem die letzte Saison viel Licht (2. Mannschaft und 3. Mannschaft) und Schatten (1. Mannschaft) hatte, ging es heute wieder los.

 

Die 1. Mannschaft gastierte, runderneuert beim Aufsteiger SG Schönebeck II. Die Mannschaft ist souverän durch die Saison gegangen und spielte auch eine ordentliche Vorbereitung, inkl. Preußen Cup. Den Bericht zum Spiel findet Ihr hier:

18 Mann im Kader und noch verschiedene Urlauber. Aktuell kann man sich beim ESC nicht über Personalmangel beschweren und die Trainer wussten, dass es aufgrund der Aufstellung auch Enttäuschungen geben wird, aber nach der nächsten Trainingswoche kann das auch wieder anders aussehen und ich möchte vorweg nehmen, dass man in den letzten Wochen einen neuen, besonderen Zusammenhalt erlebt. So auch heute, denn vor allem in der ersten Halbzeit musste man schwierige Phasen überstehen, aber gemeinsam geht das oft einfacher und wenn der Keeper, ohne Vorbereitung, gut drauf ist.

 

Nico Fioretti, der im Sommer operiert werden musste und erst seit wenigen Tagen, die Fäden rau hat begann im Tor und hielt zwei bis drei Mal richtig stark. Aber eins nach dem anderen.

 

In den ersten Minuten passierte nichts Wildes und beide Mannschaften tasteten sich erst einmal ab. In der 9. Minute war es Kai Hoffmann, der die erste richtig gute Chance im Spiel hatte, aber der SGS-Keeper war gut drauf und kam noch mit den Fingerspitzen an den Ball. Nun wurde das Spiel munterer und auch die SGS kam besser in die Partie.

 

In der 31. Minute hatten die Gastgeber dann die Chance zur Führung aber unser Keeper war zur Stelle und spätestens jetzt war klar, dass Verletzung überwunden ist.  Nur eine Minute später setzte Spielführer Pato Benvenuti seine Vorderleute in Szene, aber Nasse kann den Ball nicht im Gehäuse unterbringen und dann war die SGS auf einmal wacher als wir, denn nach einem Freistoß kommt ein Angreifer 7 Meter vor dem Tor an den Ball und trifft zur Führung.

 

Aber kurz vor der Pause bringt Till Dornseiff den Ball scharf vor das Tor und Julian Nasse trifft per Kopf zum Ausgleich. Mit dem Ergebnis ging es dann auch in die trockene Kabine und unsere Jungs wussten, dass hier mehr kommen muss. 

 

Zweite Halbzeit deutlich besser.

Voll motiviert ging es dann zurück auf das Geläuf und sollte auch nicht lange dauern, denn nachdem wir die Defensive unter Druck gesetzt haben wurde der Ball zum Keeper zurückgespielt, der den Ball in die Hand nahm. In dem Moment habe ich gerade eine Zigarette angemacht (RAUCHEN IST UNGESUND!), aber man musste das wohl nicht pfeifen, aber wie dem auch sei: Dornseiff nagelt den indirekten Freistoß in das Tor und es steht 2:1. 

Von da an lief es für uns und auch unsere Defensive um Potocnik und Hildesheim stand nun sicherer. Vor allem Neuzugang Hemat Seddiqie machte ein sehr gutes Spiel und wusste zu überzeugen.

Als ein Schönebecker dann rot, wegen nachtreten sah, wollten wir den Sack zumachen und nach einem Ballgewinn führte Kai Hoffmann den Konter an, der dann von Nasse vollendet wurde.

Und dann durfte auch Pascal Prochorow noch treffen und trifft in seinem zweiten A-Liga-Auftaktspiel in Folge. Gut dazwischen lagen ein paar Jahre, aber wer ist Lewandowski 😉 

Für das 1. Spiel war das ordentlich und das sich noch einige Sachen finden müssen ist auch klar. Unser ältester Spieler ist 30 Jahre alt und es gibt noch einiges zu tun, aber das uns der Auftakt in dieser Form geglückt ist war schon toll.

 

Noch toller war dann, dass RTL vor Ort war und einen Bericht über unsere Freunde von Trikotwäsche erstellt hat und es kamen einige ESC´ler zu Wort, aber dazu dann in Kürze mehr.